Fitnessstudio zuhause - 7 gute Gründe für einen eigenen Fitnessraum

Fitnessstudio zuhause – 8 gute Gründe für einen eigenen Fitnessraum

Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, ein eigenes privates kleines Fitnessstudio zuhause zu eröffnen? Wenn Du aktuell noch am Zögern oder am Zweifeln bist, ob das (für Dich) wirklich Sinn macht, habe ich hier ein paar gute Argumente für Dich. Falls Du nicht der Zweifler bist und jemand davon überzeugen musst, Dir Deinen eigenen Fitnessraum einrichten zu dürfen, kann Dir der folgende Artikel wahrscheinlich auch weiterhelfen.

Ich habe selbst über mehrere Jahre immer wieder mit dem Gedanken gespielt mir ein eigenes kleines Homegym aufzubauen, um nicht mehr auf das Training im Fitnessstudio angewiesen zu sein. Für ein solides Training mit dem eigenen Körpergewicht hatte ich immer schon ein paar Tools, die ich auch gern unterwegs für mein Hotelzimmer-Training eingesetzt habe. Durch die Corona-Krise habe ich meinen Fitnessraum dann jedoch noch einmal deutlich aufgerüstet und will auf Grundübungen mit schweren Gewichten auch zuhause nicht mehr verzichten.

Du brauchst übrigens nicht gleich einen ganzen Raum dafür opfern, um zuhause effektiv trainieren zu können. Tatsächlich ist es bei mir auch eher eine Fitnessecke in einem Raum denn Du benötigst viel weniger Platz (und Geld), als Du jetzt vielleicht gerade denkst. Je nachdem, wie Deine Vorstellungen vom eigenen Fitnessraum aussehen. Darauf werde ich im Laufe des Artikels noch etwas näher eingehen und auch ein paar Empfehlungen zu sinnvollem Equipment abgeben.

Ohne weitere Umschweife will ich Dir jetzt aber zuerst einmal meine besten Argumente für ein eigenes privates Fitnessstudio zuhause präsentieren.

 

Acht gute Gründe für einen eigenen Fitnessraum

Wenn ich mir meine Fitnessecke so anschaue, frage ich mich manchmal, warum ich so lange gebraucht habe, mir diese einzurichten. Vielleicht haben mir einfach die Gründe gefehlt bzw. sie waren mir nicht so bewusst. Falls Du und/oder Deine Mitentscheider im Haushalt noch auf der Kippe stehen, sind hier meine wichtigsten Argumente für ein (kleines) privates Fitnessstudio im eigenen Haus. Wenn Dich die folgenden Gründe nicht überzeugen, Dir wenigstens ein kleines Set an Fitness-Equipment ins Haus zu holen, weiß ich auch nicht was Dich noch überzeugen könnte.

 

1) Ein Fitnessstudio zuhause spart eine Menge Zeit

Ein begrenztes Gut von uns allen ist die Zeit. Schon oft habe ich hier auf dem Blog Tipps dazu gegeben, wie Du bei Deinem Training Zeit sparen oder mehr Zeit für Sport finden kannst. Auch, wenn Du mit Supersatz-Training und Co. schon einiges an Zeit einsparen kannst, ist Dein eigenes Fitnessstudio bei Dir zuhause wahrscheinlich das effektivste Mittel, um Zeit für Dein Training zu minimieren.

In einer guten Stunde bekommst Du schon ein effektives Training mit Warmup und ein paar Grundübungen absolviert. Ich kenne Leute, die mehr Zeit mit dem Weg zum Fitnessstudio verbringen. Von der Zeit des (mehrfachen) Umziehens und Duschens und dem Packen der Sportsachen will ich jetzt gar nicht sprechen. Hinzu kommt, dass gerade in den Abendstunden in öffentlichen Fitnessstudios auch regelmäßig gewartet werden muss. Dadurch geht noch mehr Zeit verloren.

Hast Du also regelmäßig das Gefühl keine Zeit für Sport bzw. ein effektives Training zu haben, dann kann ein eigenes privates kleines Fitnessstudio zuhause die Lösung für Dich sein.

 

2) Ein eigener Fitnessraum macht Dich flexibel

Abgesehen von der Zeitersparnis macht Dich Dein eigenes Fitness-Equipment auch deutlich flexibler, was Dein Training angeht. Mit Deinem eigenen Fitnessraum bist Du weder zeitlich noch räumlich von einem öffentlichen Fitnessstudio abhängig.

Du musst Dir keine Gedanken um Öffnungszeiten und den Andrang zu Stoßzeiten machen. Du kannst jederzeit trainieren und musst Dir dabei auch keine Gedanken machen, ob Du gerade gesellschaftsfähig bist. In Deinem eigenen Fitnessraum wird Dir niemand begegnen, den Du nicht selbst eingeladen hast. Mir wird gerade klar, dass ich das auch noch bei der Zeitersparnis hätte auflisten können.

Je nachdem, wo Du wohnst kann das nächste Studio ein ganzes Stück entfernt sein. Das nächste Studio muss dann noch nicht einmal das richtige für Dich sein. Mit Deinem eigenen kleinen Fitnessstudio zuhause musst Du Dir keine Gedanken darüber machen, wo Du das nächste Gym findest oder wie dieses ausgestattet ist. Für die Ausstattung bist Du schließlich selbst verantwortlich.

Wenn Du Dir das richtige Equipment aussuchst, bist Du auch nicht zwingend an einen Raum gebunden. In einem guten Homegym ist immer auch etwas Equipment, das sich gut dafür eignet, um Deinen Fitnessraum auch mitzunehmen und damit unterwegs zu trainieren. Ein paar Beispiele, was ich für mein Training unterwegs immer dabei habe, kannst Du auf meiner Fitness-Packliste für (Geschäfts-)Reisen nachlesen.

Hotelzimmer-Training unterwegs

Der kleinste Fitnessraum der Welt passt sogar in jedes Handgepäck

Das nenne ich mal eine genze Menge mehr Flexibilität durch Dein eigenes Fitness-Equipment für Dein eigenes kleines Fitnessstudio zuhause und gleichzeitig für unterwegs.

 

3) Eigenes Fitness-Equipment steigert die Motivation

Es gibt einen ganz interessanten Psychologischen Effekt, der dazu führt, dass die Erfolgswahrscheinlichkeit mit steigender Investitionssumme ebenfalls zunimmt. So wurde bei mehreren Onlinekursen (auch aber nicht nur im Sport- und Fitnessbereich) festgestellt, dass die Erfolgsquote trotz identischem Inhalt bei hochpreisigen Produkten deutlich höher ausfällt.

Was im ersten Moment seltsam erscheint, lässt sich eigentlich recht einfach erklären: Die höheren Kosten werden als Investition angesehen und als Verpflichtung sich selbst gegenüber. Daran ändert übrigens auch die Tatsache, dass man dies weiß nichts. Auch, wenn oft dazu geraten wird, klein anzufangen und zuerst nicht viel Geld für Equipment auszugeben, kann genau das Gegenteil sinnvoll sein.

Klar, wenn Du Dir nicht sicher bist, ob ein Sport das richtige für Dich ist, kannst Du dies zuerst mit einem Minimum an Ausrüstung testen. Wenn Du jedoch weißt, dass Du etwas durchziehen willst, macht es durchaus Sinn mit einer für Dich persönlich bedeutsamen Investition zu starten. Damit machst Du Dir selbst etwas Druck und steigerst Deine Selbstmotivation.

 

4) Das Fitnessstudio zuhause ist hygienischer, als ein öffentliches

Vor Corona hätte ich nie gedacht, dass dies so ein starkes Argument sein könnte, doch ich weiß aus zuverlässigen Quellen, dass die Fitnessbranche noch immer gewaltig unter dem neuen Bewusstsein leidet, das durch Corona ausgelöst wurde. Die Besuchszahlen in den Fitnessstudio sind noch immer teilweise über 50-80%  unter dem Niveau davor. Trotz Auflagen sind die Umstände in einem Fitnessstudio einfach weiterhin optimal für eine Übertragung von Viren und Bakterien geeignet.

Fitnessstudio zuhause - mehr Hygiene im eigenen Fitnessraum

Seit Corona sehe ich überall im öffentlichen Studio Keime und Erreger

Zugegeben, gerade in günstigeren Studios hat mich die Hygiene nie wirklich überzeugt. Ich habe mir dabei jedoch nie ernsthafte Gedanken um meine Gesundheit gemacht. In meinem eigenen Homegym habe ich das selbst unter Kontrolle, wie sauber und hygienisch es dort ist und wer dort unter welchen Voraussetzungen trainieren darf.

Solang die Umstände so bleiben, bin ich jedenfalls sehr froh effektiv zuhause trainieren zu können. Auch danach werde ich wahrscheinlich weiterhin sehr häufig das Training in den eigenen vier Wänden dem Training im öffentlichen Studio vorziehen.

 

5) In Deinem eigenen Fitnessraum bist Du der Boss

In einem öffentlichen Fitnessstudio werden die Regeln von jemand anderem gemacht. Ebenso ist jemand anderes für die Einhaltung dieser Regeln verantwortlich. Du hast keinen Einfluss darauf, wer dort trainiert und wie sich die anderen Trainierenden dort verhalten. Selbst hast Du jedoch auch einige Regeln, an die Du Dich halten musst, die Dir vielleicht nicht gefallen.

In Deinem eigenen Fitnessstudio zuhause machst Du die Regeln. Du bestimmst die Kleiderordnung, legst fest wer dort wann trainieren darf und wie mit dem Equipment umgegangen werden soll. Außerdem hast Du auch die volle Kontrolle über die Ausstattung Deines Homegyms. Wenn Du etwas wirklich willst und regelmäßig brauchst, dann erweiterst Du Deinen Fitnessraum einfach um dieses Tool. In einem kommerziellen Studio kannst Du lange darauf warten, dass jemand auf Deine Ausstattungswünsche eingeht.

 

6) Ein gut ausgestattetes Homegym ist ein Statement

Wenn jemand zu Dir nach hause zu Besuch kommt und dort Deinen Fitnessraum oder auch „nur“ Dein Trainings-Equipment sieht, dann weiß der jenige direkt bescheid. Hier wohnt jemand, der es mit seinem Training ernst meint. Zumindest die guten Vorsätze wird Dir niemand mehr absprechen, der das gesehen hat. Wer ein eigenes kleines Fitnessstudio zuhause hat, der hat auch fest vor Fitness zu einem Teil seines Lebens zu machen.

Natürlich ist es an Dir, das mit Ergebnissen zu beweisen. Genau das ist wiederum noch ein weiterer starker Motivationsfaktor. Allein durch die Präsenz der Tools, die Dich jeden Tag an Deine Ziele erinnern, sollte es Dir schon leichter fallen, diese auch zu erreichen. Eigentlich sollte Dein innerer Schweinehund allein dadurch schon fast keine Chance mehr haben.

 

7) Dein eigenes Fitnessstudio zuhause ist günstiger, als Du denkst

Du musst auch nicht direkt mit einem übertrieben ausgestatteten Fitnessstudio auf kommerziellem Niveau bei Dir zuhause anfangen. Du denkst vielleicht, dass Du eine Vielzahl an Geräten und Gewichten brauchst, um zielgerichtet trainieren zu können. So ist doch selbst effektiver Muskelaufbau mit dem eigenen Körpergewicht möglich, wenn auch nicht ganz einfach. Mit ein paar wenigen Tools kannst Du schon eine ganze Menge erreichen und Dein Training komfortabler gestalten.

Ja es stimmt, je weniger Equipment Du hast, desto mehr wirst Du Dich mit anspruchsvolleren Übungsvarianten beschäftigen müssen, um optimale Reize setzen zu können. Natürlich wirst Du für Dein eigenes kleines Homegym also einige Kompromisse eingehen müssen, besonders wenn Du ein kleines Budget hast.

Wenn Du jedoch einmal genau darüber nachdenkst, welche Dinge Du wirklich für ein effektives Training benötigst, wirst Du feststellen, dass es gar nicht so viele Dinge sind. Selbst mit einem sehr günstigen und minimalistischen Setup können die allermeisten Menschen bereits sehr gute Trainingseinheiten absolvieren. Tatsächlich habe ich selbst eine Zeit lang unterwegs oder zuhause, nur mit einem Slingtrainer und ein paar Gummibändern trainiert und trotzdem gute Ergebnisse erzielt. Selbst ein richtig gutes, verstellbares Hantelset* kostet nicht die Welt.

Eine ganze Menge Geld kannst Du außerdem sparen, wenn Du nicht sofort kaufst und auf gute Angebote oder direkt versuchst einige Dinge gebraucht zu bekommen.

So oder so bin ich davon überzeugt, dass es für jedes Budget sehr gute Optionen gibt, Dir Deinen eigenen Fitnessraum einzurichten. Ich arbeite gerade an einer Übersicht verschiedener Setups, je nach Zielen, Präferenzen und Budget. Diese wird in einigen Wochen hier auf dem Blog erscheinen. Trag Dich am besten direkt für meinen Newsletter ein, dann bekommst Du eine Info, sobald der Artikel erscheint.

 

8) Kein Platz? Kein Problem!

Mit dem Platz ist es ein wenig wie mit dem Geld. Natürlich ist es möglich ein privates Fitnessstudio zuhause auf kommerziellem Niveau einzurichten, wenn man das Geld und den Platz dafür hat. Meiner Ansicht nach ist das jedoch überhaupt nicht nötig. 90% der Geräte würdest Du wahrscheinlich ohnehin nie benutzen. Die Frage ist also, was Dir am wichtigsten ist und wie viel Platz Dir dafür zur Verfügung steht.

Letztlich ist das alles auch ein bisschen eine Frage der Einstellung. So ein Fitnessraum muss in keinem eigenen Raum sein. Eine Ecke in Deinem Wohnzimmer tut es auch. So habe ich das bei mir zuhause umgesetzt. So kann ich immer von meinem Schreibtisch und vom Sofa aus direkt auf meine Fitnessecke schauen, was mich auch noch zusätzlich motiviert.

Für besonders wenig Platz gibt es auch kleines, faltbares oder anderweitig platzsparendes Equipment, das sich sehr gut verstauen lässt.

Je nachdem was Du vorhast, eignet sich auch sehr gut Platz im Keller, in der Garage oder auf dem Dachboden, an dessen Nutzung Du bisher vielleicht noch gar nicht gedacht hast.

 

Was Du in Deinem Fitnessraum zuhause brauchst

„Was sind die wichtigsten Dinge, die ich mir für mein Homegym kaufen sollte?“ – das wurde ich schon ziemlich oft gefragt und letztlich ist die Antwort darauf sehr individuell davon abhängig, was Dir wichtig ist, womit Du gerne trainierst und was Du erreichen möchtest. Ich bin ein großer Anhänger des Trainings mit der Langhantel, bsonders wenn Du Muskelmasse aufbauen möchtest. Ich sehe jedoch auch einige Vorteile im Training mit dem eigenen Körpergewicht, mit ein paar Kurzhanteln oder auch dem funktionalen Slingtraining.

Deshalb werde ich in Kürze einen Artikel mit verschiedenen „Sets“ empfehlen, wie Du je nach Budget und Bedürfnissen Dein eigenes Homegym einrichten kannst. Eine Eintragung in meinen Newsletter garantiert Dir, als erstes von der Veröffentlichung zu erfahren.

Hier möchte ich jedoch trotzdem schon einige grundsätzliche Gedanken und Empfehlungen mit Dir teilen.

 

Das minimale Fitnessstudio-Equipment für zuhause (und unterwegs)

Das absolute Minimum hast Du streng genommen immer schon, denn das ist Dein eigener Körper. Selbst nur mit Bodyweight-Grundübungen kannst Du schon eine ganze Menge für Deinen Körper tun. Wenn Du etwas smart an die Sache rangehst kannst Du jedoch für kleines Geld mit ein paar günstigen und platzsparenden Tools schon einge ganze Menge mehr aus Deinem Workout herausholen. Entsprechend habe ich ein Minimalset an Equipment für das Fitnessstudio zuhause, das ich gerne jedem empfehle.

Aus meiner Sicht ist das minimale Equipment auch das, mit dem Du möglichst immer und überall trainieren kannst und besteht aus den folgenden Dingen:

Der Sportastisch Sling Trainer Pro im Fitvolution Schlingentrainer Test

Training immer und überall – mit einem Slingtrainer

Mit diesen Dingen hast Du für etwa 200€ ein komplettes kleines Fitnessstudio, das Du auch überall in einem Koffer hin mitnehmen kannst. Nur die Klimmzugstange lässt sich nicht unbedingt so leicht mitnehmen. Mit dem Rest lässt sich jedoch auch schon einiges anfangen. Seit ich den Slingtrainer als Trainingsgerät vor einigen Jahren für mich entdeckt habe, will ich besonders darauf nicht mehr verzichten.

 

Ein richtiges Fitnessstudio zuhause braucht ein paar schwere Gewichte, oder?

Jetzt dachtest Du vielleicht, dass zu so einem richtigen Fitnessstudio zuhause doch auch ein paar Geräte oder wenigstens ein paar schwere Gewichte gehören. Wenn Du genug Platz hast und Dir einen richtig beeindruckenden Fitnessraum aufbauen möchtest, solltest Du Dir natürlich mindestens eine Langhantel mit ein paar schweren Gewichtsscheiben ins Haus holen. Dann kannst Du auch die klassischen Grundübungen zuhause durchführen, auf denen ich mein Training am liebsten aufbaue. Als ich noch keine Langhantel zuhause hatte, bin ich dafür noch regelmäßig in ein Fitnessstudio gegangen. Inzwischen ist mein Homegym so gut ausgestattet, dass ich auch schwere Kniebeugen und Co. zuhause machen kann und das Studio nicht mehr vermisse:

Gewichte in meinem Fitnessraum zuhause

Hier siehst Du, was ich an Gewichten in meinem Fitnessraum zuhause habe

Wenn Du Wert darauf legst mit Gewichten zu trainieren und den Platz und das Geld dafür hast, dann leg Dir am besten ein ähnliches Setup nach Deinen Bedürfnissen zu. Gerade für das Muskelaufbautraining geht doch nichts über das Training mit Hanteln. Mit keinem anderen Tool lässt sich die Progression, die der Muskel für das Wachstum benötigt so gut steuern. Allerdings wirst Du hier für ein gutes Setup schon mindestens 1.000€ ausgeben müssen. Leider sind aktuell gute gebrauchte Gewichte kaum zu bekommen.

 

Basisausstattung für das Hanteltraining in Deinem Fitnessraum

Die Basics für ein solides Lanteltraining (und Kurzhanteltraining) in Deinem privaten Fitnessstudio zuhause  sind aus meiner Sicht:

  • Eine stabile Hantelbank, wie diese von Fitness Reality* – die kannst Du sogar zusammengeklappt locker im Schrank verstauen
  • Eine gute olympische Langhantel wie diese*
  • Genug 50mm Hantelscheiben für Deine Trainingsbedürfnisse (Gusseisen-Scheiben wie diese* sind absolut ausreichend für normales Fitnesstraining) – hier wirst Du am ehesten noch bei Kleinanzeigen und Co. fündig
  • Bodenschutzmatten (Stallmatten aus dem Baumarkt machen auch einen guten Job)
  • Ein Squat-Rack* mit Sicherheitsablagen oder direkt ein vollwertiges Power-Rack* (das verlinkte gibt es optional auch im Set mit der oben genannten Bank)
  • optional noch ein Satz verstellbarer Kurzhanteln – entweder in der einfachen Variante*, wie ich sich habe, oder in der Deluxe-Version*

Du brauchst jedoch nicht zwingend eine Langhantel UND Kurzhanteln. Es bietet jedoch einige Vorteile, wenn Du die Möglichkeit hast, die Seiten einzeln zu belasten. Das beugt Dysbalancen vor, die sich beim Training mit der Langhantel durchaus einschleichen können. Jeder hat von Natur aus die Tendenz zu einer stärkeren und einer schwächeren Seite. Aus diesem Grund habe ich gerne beides zur Verfügung.

Wenn Dir etwas weniger Platz und/oder Geld zur Verfügung stehen sollte und Du kein risiger Fan des Langhanteltrainings sein solltest, dann bist Du übrigens „nur“ mit der Hantelbank und den Kurzhanteln auch schon ziemlich gut ausgerüstet. Eine faltbare Hantelbank und einen Satz verstellbare Kurzhanteln können jederzeit kompakt in einer Ecke verstaut werden und nehmen dann fast keinen Raum mehr weg. Dein Fitnessraum verschwindet quasi fast komplett, wenn Du ihn gerade nicht mehr brauchst.

 

Brauchst Du Cardio-Gerät in Deinem Fitnessraum?

Ich bin generell kein großer Freund von Cardio-Geräten. Laufen oder Radfahren kann ich draußen und das ist beides ein sehr effektives Cardiotraining. Ab und zu hab ich früher auf dem Laufband meine Intervalle gemacht, wenn das Wetter schlecht war. Es kann auch sinnvoll sein, wenn Du gerne noch eine kleine Cardioeinheit nach Deinem Krafttraining absolvieren möchtest, dass Du dafür nicht extra noch einmal aus dem Haus musst. Das ist aber reine Bequemlichkeit und für diesen Luxus bin ich nicht bereit den Platz in meiner Wohnung zu opfern.

Wenn Du jedoch zum Beispiel gerne ruderst oder bei Deinem Cardiotraining gerne Ablenkung in Form eines Films oder einer Serie möchtest, kann es die Investition vielleicht wert sein. Ich persönlich habe mich jedoch bislang immer gegen eine solche entschieden und habe keine Cardio-Geräte in meinem Homegym.

Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann wäre das wohl so ein Wasser-Rudergerät aus Holz*, wie es mein kleiner Bruder hat. Das lässt sich auch recht platzsparend verstauen und macht sich einfach sehr gut in jedem Raum. Bislang war ich jedoch noch immer zu geizig, um mir so etwas zuzulegen.

[Bild vom Rudergerät meines Bruders]

Das war nur ein kurzer Überblick über die verschiedenen Arten von Equipment, mit denen Du Dich auseinandersetzen kannst. In kürze werden noch ein paar weitere Artikel rund um das Thema Homegym hier auf dem Blog folgen. So viel, wie ich mich damit in den letzten Monaten beschäftigt habe, bietet sich das einfach an. Falls Dich das Thema interessiert, lohnt es sich also bald mal wieder hier auf meinem Blog vorbeizuschauen oder Dich direkt in meinen Newsletter einzutragen.

 

Fazit – Hast Du schon mit dem Einrichten Deines Fitnessraums angefangen?

Ich hoffe ich konnte Dir das Thema Homegym und seine Vorteile mit diesem Artikel etwas näher bringen und Dir einen kleinen Überblick über sinnvolle Equipment verschaffen. Ich bin mir sicher, Du hast jetzt genug Argumente an der Hand um jeden von der Einrichtung Deines eigenen kleinen Fitnessraums zu überzeugen, der an einer Entscheidung beteiligt ist. Vielleicht bist Du ja schon angesteckt und planst gerade, wie und wo Du Dein Fitnessstudio zuhause einrichten kannst. Viel Spaß dabei! 🙂

Eine Sache möchte ich Dir jedoch noch zu bedenken geben: Falls Du noch unerfahren bist, was Dein Training angeht, solltest Du Dir unbedingt (zumindest für einige Male und eine gewisse Zeit) einen Trainer ins Haus holen. So minimierst Du Deine Verletzunggefahr und maximierst Deine Erfolge.

Außerdem solltest Du Dir auf jeden Fall meine Tipps zur Ausführung der wichtigsten Grundübungen mit der Langhantel einmal anschauen. In diesen Artikeln habe ich die wichtigsten Dinge zu den Basisübungen Kniebeugen, Kreuzheben, Bankdrücken, Langhantelrudern, Schulterdrücken und Ausfallschritte zusammengefasst.

 

Ist Dein Ziel Muskeln aufzubauen, kann ich Dir außerdem empfehlen Dir mein Buch Muskelaufbau-Basics einmal anzuschauen. Dieses ist der erste echte No-Bullshit-Guide nach dem 80/20-Prinzip zum Muskelaufbau, der Dir hilft garantiert keine Zeit zu verschwenden und möglichst effektiv Muskeln aufzubauen.

Ist Dein Problem eher Dein innerer Schweinehund, kannst Du Dir auch einmal mein Buch Werde zum Schweinehund-Killer anschauen. Darin habe ich mein 7 Schritte System, das ich für mein Coaching entwickelt habe, in Buchform gebracht und begleite Dich als Leser vom Setzen bis zum Erreichen Deiner Ziele.

 

Viel Spaß beim Einrichten und Trainieren!

SigJahn2

Und vergiss nicht: Deine Fitness ist Deine Gesundheit.

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