Dranbleiben statt aufgeben - 6 Tipps, wie Du am Ball bleibst

Dranbleiben statt aufgeben – 6 Tipps, wie Du am Ball bleibst

Dranbleiben, darauf kommt es am allermeisten an, wenn Du Deine Ziele erreichen möchtest. Doch leider ist dies oft leichter gesagt als getan. Anfangs erscheint es hoch motiviert noch einfach zu sein, doch mit der Zeit gibt es immer wieder Situationen, die es einem schwer machen am Ball zu bleiben. In diesen Situationen ist guter Rat teuer.

Damit Dir das Dranbleiben zukünftig leichter fällt, habe ich hier für Dich ein paar Tipps gesammelt. Wenn Du diese anwendest, wirst Du seltener in solche Situationen geraten. Darüber hinaus wirst Du in diesen Momenten besser wissen, wie Du damit umgehen kannst.

Die Tipps in diesem Artikel wirken eher langfristig. Wenn Du kurzfristige Hilfe gegen ein akutes Motivationsloch suchst, helfen Dir vielleicht ein paar motivierenden Zitate von erfolgreichen Sportlern. Ich empfehle Dir jedoch in so einem Fall den folgenden Artikel:

Wie motiviere ich mich? – Drei Schritte zu sofort mehr Motivation

Wieso das Dranbleiben so wichtig ist

Warum musst Du eigentlich unbedingt dranbleiben? Diese meist eher rhetorisch gestellte Frage, will ich Dir kurz beantworten, bevor Du meine Tipps erfährst, wie Du das am einfachsten schaffen kannst.

Die meisten wirklich erstrebenswerten Dinge im Leben brauchen Zeit. Denn dafür sind oftmals größere Veränderungen nötig. Diese können in Dir oder auch im Außen liegen.

Um diese Veränderungen zu verursachen ist es meistens die beste Strategie viele kleine Schritte über einen langen Zeitraum zu gehen. Die Ausdauer diese Schritte einen nach dem anderen zu gehen, wird auch als die Fähigkeit zum Dranbleiben bezeichnet.

Wiederholung und Progression bringen Dich letztlich in jedem Bereich Deines Lebens voran. Man sagt schließlich nicht umsonst Dinge wie „steter Tropfen höhlt den Stein“ oder „Beständigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg“.

Dranzubleiben und immer wieder das Richtige zu tun, das ist es, was Dich letztlich an Dein Ziel bringt. Genau das kann mit der Zeit aber immer schwerer werden…

Warum dranbleiben manchmal so schwierig ist

Wenn das Dranbleiben so wichtig ist, warum muss es denn dann so schwer sein? – Das ist eine Frage, die ich mir auch immer wieder gestellt habe.

Gleichzeitig scheint es manchen Menschen überhaupt nicht schwer zu fallen. Einigen schaffen scheinbar mit einer fast schon provokativen Leichtigkeit, woran sich andere immer wieder die Zähne ausbeißen. Diese Erkenntnis war es, die mich dazu motiviert hat, mich intensiv mit diesem Thema zu beschäftigen und herauszufinden, wie sich dieser Zustand auch für Dich erreichen lässt.

Wäre es nicht schön, wenn Du Dich für eine Sache entscheiden würdest und dann einfach alles tun könntest, was nötig ist, um das auch zu erreichen? Leider macht uns hier vor allem unser Unterbewusstsein häufig einen Strich durch die Rechnung.

Es wehrt sich nämlich gegen Veränderungen. Dein Unterbewusstsein ist in erster Linie daran interessiert, dass alles so gut und sicher bleibt, wie es ist. In Deiner Komfortzone kann Dir nichts passieren. Dass Dir auch nicht viel passieren kann und es oft sogar besser für Dich wäre immer wieder Deine Komfortzone zu verlassen, das ist diesem Teil von Dir nicht bewusst.

Da dies jedoch für die gewünschten Veränderungen erforderlich ist, wird es schwerer und schwerer über einen größeren Zeitraum motiviert zu bleiben und die dafür nötige Energie aufzubringen.

Da braucht es schon einen ordentlichen Anreiz und ein paar Tricks, um Dein Unterbewusstes auf Deine Seite zu ziehen. Wenn Du das jedoch schaffst, dann wirst Du überrascht sein, wie leicht es Dir auf einmal fallen kann am Ball zu bleiben.

Die folgenden Tipps sollen Dich auf den Weg führen genau das zu erreichen.

6 Tipps – Was Du tun kannst, um leichter dranzubleiben

Nun kommen wir zu den Tipps und Tricks, die Dir dazu verhelfen sollen mit mehr Leichtigkeit am Ball zu bleiben. Beherzige sie und Du wirst nach einiger Zeit feststellen, wie Dir das Dranbleiben immer leichter fällt.

1) Beschäftige Dich mit Deinem Ziel und bleib am Ball

Um ein Ziel zu erreichen, musst Du Dir natürlich erst einmal ein Ziel setzen. Die meisten Menschen nehmen diesen wichtigen Grundstein jedoch viel zu sehr auf die leichte Schulter. Dabei ist eine gute Zielformulierung so wichtig, dass es eine ganze Menge Wissenschaftler gibt, die sich damit beschäftigt haben.

Auch Du solltest Dich mit Deinem Ziel beschäftigen und die Erkenntnisse dieser Experten für Dich nutzen. Ein einfaches Hilfsmittel ist hierbei die sogenannte SMART-Formel. Sie hilft Dir dabei ein Ziel zu finden bzw. dieses so zu formulieren, dass Du die Wahrscheinlichkeit deutlich steigerst dieses auch zu erreichen.

Dranbleiben durch ein Ziel wie ein Magnet - easy am Ball bleiben
Mit einem Ziel, dass Dich anzieht wie ein Magnet, wirst Du easy am Ball bleiben.

Wie zuvor erwähnt braucht es einen vernünftigen Anreiz, um Dein Unterbewusstsein davon zu überzeugen, Dich auf dem Weg zu einem Ziel zu unterstützen. Diesen Anreiz bietest Du ihm mit einem solchen smarten Ziel.

Zusätzlich hilft es Dich immer wieder mit Deinem Ziel zu beschäftigen. So bleibt es in Deinem Bewusstsein und für Dein Unterbewusstsein präsent. Wenn Du willst, kannst Du hin und wieder Dein Ziel visualisieren. Das verstärkt zusätzlich die (unterbewusste) Anziehung.

2) Lerne gezielt Deine Gewohnheiten zu verändern

Was brauchst Du, wenn Du lange Zeit konsequent dranbleiben möchtest? Viele würden jetzt eine Menge Motivation sagen. Andere würden die Disziplin als entscheidende Eigenschaft anführen.

Tatsächlich bin ich jedoch davon überzeugt, dass die Bedeutung dieser beiden überschätzt wird. Vor allem verschwendest Du Deine Energie, wenn Du immer auf diese beiden „Fähigkeiten“ setzt.

Der smarte Weg geht über Deine Gewohnheiten. Lerne Deine Gewohnheiten gezielt zu verändern und es wird Dir immer leichter fallen dranzubleiben.

Mit dem richtigen Vorgehen kannst Du ganz gezielt Deine Gewohnheiten verändern oder auch gänzlich neue gute/gesunde Gewohnheiten erschaffen. Dafür musst Du nur für einen kurzen Zeitraum (wenige Wochen) viel Motivation und Disziplin aufbringen. Anschließend hilft Dir Dein Unterbewusstsein auf dem weiteren Weg.

3) Dranbleiben durch Fokus auf den nächsten Schritt

Ein großes Problem, das vielen das Dranbleiben schwierig macht ist das Bedürfnis zu viel auf einmal zu wollen. Ich kenne niemanden, dem es nicht schon einmal so ergangen ist. Heutzutage sind wir es gewohnt für so viele Dinge sofort belohnt zu werden, dass Geduld zu einem Mythos geworden ist.

Interessanterweise ist dieses zu viel auf einmal wollen auch eine typische Folge der Angst davor, es nicht zu schaffen lange am Ball zu bleiben. Doch genau das führt dazu, dass es noch schwerer wird, den langen Weg zu großen Zielen erfolgreich zu gehen.

Ein einfacher Trick, der Dir dabei hilft Dein Ziel zu erreichen ist es Deine verborgene Superkraft zu nutzen: den Fokus. Wenn Du Dich immer auf den nächsten (kleinen) Schritt konzentrierst, kommst Du zuverlässig voran. So wird jeder Schritt und nicht erst das Ziel zum Erfolg.

Beim Dranbleiben kommt es vor allem auf die Ausdauer und nicht die Geschwindigkeit an
Beim Dranbleiben kommt es vor allem auf die Ausdauer und nicht die Geschwindigkeit an. Besser Du kommst später an Deinem Ziel an, als gar nicht.

Schau nicht zu oft auf die große Weltkarte, sondern achte auf die Straße, die Du gerade gehst. Jeder kleine Schritt in die richtige Richtung bringt Dich Deinem Ziel näher. Unterschätze niemals die Auswirkung von kleinen Veränderungen.

4) Dokumentiere Deine Erfolge und füttere Dein Unterbewusstsein mit Dranbleiber-Energie

Jeder Mensch liebt Erfolge. Oftmals sind Dir Deine eigenen (kleinen) Erfolge jedoch gar nicht bewusst. Das kannst Du jedoch ändern. Alles was Du dafür tun musst ist Dir Deine kleinen Erfolge immer wieder vor Augen zu führen.

Damit beugst Du Demotivation vor. Diese wird nämlich häufig davon ausgelöst, dass man das Gefühl hat, nicht voranzukommen. Wenn Du Dir jedoch über alle Deine kleinen Erfolge bewusst bist, dann schützt Du Dich mit diesem Panzer aus bewussten positiven Referenzerlebnissen hiervor.

Gerade in Kombination mit dem vorherigen Tipp bringst Du übrigens so Dein Unterbewusstsein auch richtig schnell auf Deine Seite. Du sagst ihm Quasi immer wieder „gib mir mehr davon“. Denn wenn Du Dich viel mit etwas beschäftigst, dann gibst Du Deinem Unterbewusstsein damit das Signal, dass diese Sache wichtig für Dich ist.

Du musst jetzt nicht gleich ein Erfolgstagebuch führen. An Deiner Stelle würde ich jedoch auch nicht auf dieses Tool für mehr Selbstmotivation verzichten.

5) Mach jeden Tag ETWAS für Dein Ziel

Beständigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg. Darum geht es auch beim Dranbleiben. Die einfachste Möglichkeit Dir selbst diese Beständigkeit zu beweisen ist es etwas jeden Tag zu tun.

Das kann eine kleine Sache sein, die positiv auf Dein Ziel einzahlt. Diese wird dann auch schnell zu einer Gewohnheit, für die Du nicht mehr viel Energie aufbringen musst. Trotzdem hast Du damit jeden Tag auch direkt schon ein positives Referenzerlebnis, das Du in Dein Erfolgstagebuch schreiben kann. Das hält Dich auch an sonst schlechten Tagen über Wasser.

Am besten überlegst Du Dir etwas für Dein Morgenritual. So hast Du es direkt als Erstes an Deinem Morgen erledigt. Das kann eine Kleinigkeit, wie ein paar Affirmationen, ein großes Glas Wasser, ein Spaziergang oder irgendeine andere Tätigkeit sein. Hauptsache, sie zahlt in irgendeiner Weise positiv auf Dein Ziel ein.

6) Lerne kurzfristig wirksame Motivationstechniken

Es ist immer wichtig sein Haus auf einem soliden Fundament zu errichten. So ist das auch mit Deinem Ziel und dem Weg dorthin. Doch auch bei der besten Vorbereitung kann es hin und wieder vorkommen, dass es einmal richtig mies läuft.

Dann kommen unerwartete private oder berufliche Herausforderungen dazwischen, die es Dir trotzdem richtig schwermachen. In diesen Situationen wird es Dir helfen ein paar Motivationstechniken zu kennen, die Dich kurzfristig auch gegen große innere und äußere Widerstände in Bewegung versetzen können.

Die ungewöhnlichen Motivationstipps aus meinem Motivationsguide gehören (größtenteils) ebenfalls zu dieser Kategorie. Dabei handelt es sich um ein E-Book mit äußerst effektiven Motivationstricks, die Du sonst in den typischen Motivations-Ratgebern nicht finden wirst. Ich verschenke es aktuell an alle meine Blogleser:

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Fazit – Dranbleiben ist gar nicht so schwer

Zumindest ist es das nicht, wenn Du weißt, worauf es dabei ankommt und die richtigen Dinge tust.

Sofern Du nur ein smart formuliertes Ziel hast, dass Du wirklich erreichen möchtest und Du Dich regelmäßig damit beschäftigst, hast Du vielen schon eine Menge voraus. Sofern Du Dich jetzt noch gezielt mit der Veränderung Deiner Gewohnheiten beschäftigst und fokussiert einen Schritt nach dem anderen gehst, wird es Dir immer leichter fallen jeden Tag einen Schritt in die richtige Richtung zu machen.

Beachte diese Tipps und lass Dich nicht davon verunsichern, falls es trotzdem einmal nicht ganz so gut läuft. Wichtig ist es, dass Du langfristig in die richtige Richtung unterwegs bist. Darauf kommt es beim Dranbleiben an. Kurzfristige Rückschläge bringen einen Dranbleiber nicht dauerhaft von seinem Pfad ab.

Motivierte Grüße

SigJahn2

Und vergiss nicht: Deine Fitness ist Deine Gesundheit.

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2 Kommentare

  1. Hallo Jahn,habe Deinen Artikel über den Schweinehundkiller aufmerksam
    gelesen und kann alles bestätigen,nur in einem muss ich widersprechen bei
    der Motivation.Ich habe alles im Leben durch eiserne Diziplin erreicht,nur
    damit habe ich alle meine Ziele erreicht.So ist es auch heute noch,wenn ich
    mir etwas vornehme dann ordne ich dem alles unter und ich schaffe es da-
    mit.so war es auch mit meinem Home-Gym,anfangs hörte ich noch Musik
    oder sah Fern,heute gehe ich 3* die Woche in den Keller und trainiere ca.90
    min ohne jegliche Störung ,danach bin ich für min.1h kaputt aber glücklich
    LG UZ

    • Hallo Udo,

      freut mich zu lesen, dass der Artikel Dir gefallen hat und Du Deine Ziele so konsequent verfolgt bekommst.
      Natürlich sind ein starker Willen und Disziplin wichtig und wertvoll. Das gilt besonders bei den ersten Schritten auf dem Weg zu Deinem Ziel.
      Man muss sich das Leben jedoch nicht unnötig schwer machen und sich zu sehr darauf verlassen. Unter anderem dafür sind die Tipps gedacht.
      Fokussierung und konsequente Gewohnheiten, so wie Du es machst, gehören ja auch genau zu diesen Dingen. 🙂

      Viele Grüße
      Jahn

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