Mach Fitness zu einer Gewohnheit – Gezielt gute Gewohnheiten erschaffen

Oft treffe ich Menschen, denen im Leben laufend Felsen im Weg zu liegen scheinen. Nichts, das sie sich vornehmen will ihnen gelingen. Sie erzählen immer wieder von ihren Träumen, ihren Zielen und ihren Vorhaben. Doch im selben Atemzug höre ich eine Menge Ausreden, wieso sie ihre Ziele bis jetzt noch nicht erreichen konnten oder bis jetzt noch nicht einmal damit anfangen konnten.

Sei keiner von diesen Menschen und lerne, wertvolle positive Gewohnheiten in Dein Leben zu integrieren. Stelle Deine Gewohnheiten auf Autopilot und lass sie Dir dabei helfen Deinen Zielen näherzukommen. Deinen inneren Schweinehund zu überwinden ist wirklich gar nicht schwer, wenn Du einmal das wichtigste Prinzip verstanden hast, nach dem Dein Unterbewusstsein arbeitet. Die Funktion Deines Unterbewusstseins, von der ich spreche, nennt sich Gewohnheit.

Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.

Gerade im Sport- und Fitnessumfeld hört man häufig Aussagen wie: „ich würde ja gerne mehr laufen, ich kann mich aber einfach immer so schwer aufraffen“ oder „ich würde ja mehr Sport treiben aber mir fehlt einfach die Motivation“.

Ja das mit der Motivation ist schon ein sehr heikles Thema. Wenn man nicht motiviert ist, dann kann man da auch nichts machen. Außerdem muss man sich, um Dinge zu erreichen auch immer wieder und wieder motivieren und aufraffen und das ist wirklich anstrengend. Da braucht man sicher eine ganze Menge Disziplin und starken Willen und wer hat diese Dinge schon? Bevor man da überhaupt anfängt etwas zu tun, was man dann auf halber Strecke doch wieder aufgibt, dann kann man es auch gleich sein lassen. Oder?!

Wenn es nur einen einfachen Trick gäbe, um Dich zu motivieren. Einen Life-Hack sozusagen, mit dem Du Dich darauf programmieren kannst, das zu erreichen, was Du Dir vorgenommen hast. Ich glaube, dass es diesen Trick wirklich gibt. Wenn Du diesen Artikel gelesen hast, wirst Du das simple Prinzip dahinter verstanden haben und es für Dich nutzen können, um Deine Ziele schneller zu erreichen.

 

Tu es einfach

Der erste Schritt ist der leichteste. Er wird nur immer schwerer, je länger Du damit wartest und meinst, Dich perfekt vorbereiten zu müssen. Warte deshalb nicht damit anzufangen, bis Du motiviert genug bist, oder gelernt hast Dich zu motivieren. Warte nicht, bis Du den perfekten Plan ausgeheckt hast. Du willst etwas erreichen, also geh jetzt den ersten Schritt.

Der Grund, warum man den ersten Schritt als so schwierig ansieht, ist auch oftmals, dass man ihn als Teil einer langen, schweren Reise sieht. Sieh ihn deshalb lieber, als das was er ist, einfach der erste Schritt. So schaffst Du den Anfang, ohne Dich direkt zu sehr unter Druck zu setzen. Darauf kommt es letztlich an, wenn Du sportlich werden, oder sonst in irgend einer Weise Dein Leben verändern willst.

Nehmen wir einmal an Du würdest durch Joggen abnehmen wollen und Dir deshalb vornehmen, mit dem Laufen anzufangen. Wenn Du Dein erstes Mal morgens joggen als das siehst, was es ist, nämlich einfach einmal morgens joggen gehen, dann geht es wirklich leicht. Eine große Runde muss es dabei auch nicht sein. Es ist sogar besser, wenn Du erst einmal nur eine kleine Runde läufst. Kleine Veränderungen haben oft langfristig die größten Auswirkungen.

 

Tu es wieder

Du warst das erste Mal laufen und es ging Dir gut danach. Besonders schwer war es auch nicht Dich dazu zu motivieren. Jeder kann schließlich einmal laufen gehen. Bestimmt warst Du auch stolz auf Dich, dass Du den ersten Schritt gemacht hast.

Was spricht denn jetzt dagegen das Gleiche noch einmal zu tun? Einfach noch ein zweites Mal etwas tun, das Dir danach ein gutes Gefühl gibt und Dich Deinen Zielen ein kleines Stückchen näher bringt. Also zieh Deine Laufschuhe an und mach es noch einmal.

 

 Tu es für 30 Tage

Nun hast Du Dir bewiesen, dass Du es kannst. Du kannst Deine Faulheit überwinden und Dich dazu motivieren laufen zu gehen. Einen wichtigen Teil hast Du damit schon geschafft. Ich hoffe, Du hast das Prinzip dahinter verinnerlicht.

Jetzt musst Du das Ganze nur weitere 28 Male wiederholen. Das kannst Du auch. Immerhin war das erste Mal doch das schwerste Mal. Das wiederum war jetzt rückblickend doch auch gar nicht so schwer, oder?

Mach Dir eine Strichliste an die Wand, wenn Du willst. Mir hat das sehr geholfen!

 

Fokussiere Dich auf eine Sache

Das ist jetzt wirklich wichtig, wenn Du erfolgreich eine neue, positive Gewohnheit erschaffen willst: Versuch nicht 100 neue Dinge gleichzeitig anzufangen. Konzentriere Dich auf eine Sache, die Du konsequent die 30 Tage lang durchziehst. Erst danach solltest Du Dir weitere Veränderungen an Deinem Leben vornehmen.

Glaub mir, Fokus ist eine Superkraft, die jeder von uns für sich nutzen kann. Es wird Dir viel leichter fallen, wenn Du zuerst nur eine Sache machst. Diese machst Du dafür mit vollem Fokus und dadurch auch mit Erfolg.

 

Stelle fest, wie es Dir schwerer fällt es nicht mehr zu tun

Deine 30 Tage sind vorbei und Du hast es durchgezogen. Herzlichen Glückwunsch, Du hast eine neue gute Gewohnheit geschaffen!

Natürlich läuft es jetzt noch nicht plötzlich alles ganz von alleine gut weiter. Es wird Dir jetzt jedoch deutlich leichter fallen es weiter durchzuziehen. Wahrscheinlich wirst Du sogar schon innere Widerstände spüren, solltest Du Deine neue Gewohnheit abbrechen wollen.

Die Psychologie hat festgestellt, dass etwa 30 Tage die Zeit ist, die man braucht, um sich eine neue Gewohnheit anzueignen, sich eine alte Gewohnheit abzugewöhnen oder generell Gewohnheiten zu verändern. Natürlich kannst Du Dir die gute Gewohnheit auch genauso schnell wieder abgewöhnen. Jetzt weißt Du aber, was Du zu tun hast, damit das nicht passiert und Gewohnheiten zu erhalten ist noch leichter als sie zu erschaffen.

 

Eine Gewohnheit erschaffen – Probier es aus!

Wie Du siehst, ist es eigentlich gar nicht so schwer, Deinen inneren Schweinehund zu überwinden und langfristig in den Griff zu bekommen. Wenn Du es einmal versucht hast, wirst Du wahrscheinlich feststellen, dass es sogar noch einfacher ist, als Du dachtest. Wenn Du eine positive Gewohnheit nach der anderen auf diese Weise aufbaust, wirst Du schnell merken, dass Du Dich gar nicht so viel Disziplin brauchst, wie Dir andere zusprechen.

Natürlich musst Du zuerst einmal ein Ziel finden, für das es sich lohnt Dein Leben zu verändern. Doch wenn Du das einmal hast, wird es Dir mit dem gezielten Aufbau von guten Gewohnheiten leichter gelingen und Du wirst ganz einfach auch bei anderen Dingen Dein Durchhaltevermögen steigern.

Was würdest Du gerne zu einer Gewohnheit machen? Welche schlechten Gewohnheiten würdest Du Dir gerne abgewöhnen? Gibt es etwas, das Du schon immer in Deinem Leben ändern wolltest? Versuche es jetzt für 30 Tage und teil Dein Vorhaben mit uns und den anderen Lesern in den Kommentaren.

 

Ich hoffe, der Artikel hat Dir geholfen und gefallen und Du schaust bald einmal wieder auf unserem Blog vorbei. Folge uns am besten direkt auf Facebook und trag Dich für unseren Newsletter ein, damit Du keine neuen Artikel verpasst.

 

Viele Grüße

SigJahn1

Und vergiss nicht: Deine Fitness ist Deine Gesundheit.

 

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