Antriebslosigkeit überwinden -Tipps um wieder in Schwung zu kommen

Antriebslosigkeit überwinden – 7 Tipps, was Du tun kannst, um wieder in Schwung zu kommen

Vielleicht kennst Du die Situation, wenn gerade ein paar Dinge überhaupt nicht so laufen, wie Du das gerne hättest.  In solchen Momenten fällt es den meisten Menschen noch schwerer, sich aufzuraffen. Vielleicht ist gerade etwas passiert, das Dich runterzieht und Du kommst jetzt nicht so richtig von der Stelle. Du willst Deine Antriebslosigkeit überwinden aber schaffst es irgendwie nicht in Bewegung zu kommen. Das ist anstrengend und frustrierend und kann in einen gefährlichen Kreislauf führen.

Damit das nicht passiert und Du schnell aus Deiner Antriebslosigkeit rauskommst, habe ich in diesem Artikel ein paar Tipps für Dich. Schließlich willst Du schnell wieder Deine Füße auf den Boden bekommen und weiter Deine Ziele verfolgen.

Zuerst will ich in diesem Artikel einmal Antriebslosigkeit ein bisschen von Faulheit abgrenzen. Wenn Du Deinen inneren Schweinehund überwinden und Deine Ziele erreichen willst, dann schadet es nicht, wenn Du genau weißt, womit Du es hier zu tun hast. Anschließend werde ich noch ein wenig über meine persönlichen Erfahrungen mit Antriebslosigkeit berichten. Dann kommen auch schon die Tipps, die Dir helfen sollen, Dich sprichwörtlich an Deinen eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen.

Ich habe auch versucht, es etwas kürzer zu halten, falls Dein Antrieb gerade nicht so groß sein sollte viel zu lesen.

Ganz wichtig ist mir zu sagen, dass die Tipps in diesem Artikel für das überwinden der gelegentlichen Antriebslosigkeit gedacht sind. Sie sollen Dir helfen, Deine (sportlichen) Ziele weiter zu verfolgen und Deinen Hintern hoch zu bekommen, auch wenn Dich gerade andere Dinge runterziehen. Keiner der Tipps wird Dir jedoch dabei helfen, Dich tiefgreifend mit Problemen auseinander zu setzen, die Deiner Antriebslosigkeit vielleicht zugrunde liegen.

 

Antriebslosigkeit von Faulheit unterscheiden

Vielleicht hast Du schon meinen Artikel zum Thema Faulheit überwinden gelesen. Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass Antriebslosigkeit das gleiche wäre. Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied. Ich denke, dass es wichtig ist, diesen zu kennen.

Faulheit ist eher eine Sache der Bereitschaft zu Aktivität und Veränderung. Man kann faul sein, sich wenig bewegen und sich trotzdem gut damit fühlen. Wenn Du etwas in Deinem Leben verändern und Deine Ziele erreichen möchtest, dann solltest Du trotzdem etwas gegen Deine wenig aktiven Verhaltensmuster unternehmen.

Antriebslosigkeit wirkt sich in der Regel weiter aus, als nur auf Deinen Sport bzw. das Arbeiten an Deinen Zielen. Vielmehr äußert sie sich in übergreifend schlechter Laune, Niedergeschlagenheit und der mangelnden Energie irgend etwas zu tun. Wer richtig antriebslos ist, der wird sich auch schwerer tun sich zu ganz alltäglichen Dingen aufzuraffen. Wenn das gelegentlich für eine kurze Zeit auftritt können die folgenden Tipps hier helfen.

 

Jeder hat einmal einen schlechten Tag oder auch mal eine schlechte Woche… wenn so ein Zustand länger anhält sollte man sich jedoch ernsthaft überlegen einmal einen Spezialisten aufzusuchen, um der Sache auf den Grund zu gehen.

 

Meine Erfahrung mit Antriebslosigkeit

Ich habe mich selbst früher immer wieder von Dingen runterziehen lassen und deshalb wochenlang mein Training und meine Ernährung schleifen gelassen. Das waren oft Dinge in meinem privaten oder beruflichen Leben, die mich frustriert haben, die eigentlich gar nichts mit meinem Training oder meinen anderen (großen) Zielen zu tun hatten.

Ob es nun Ärger mit dem Chef, mit Freunden, im familiären Umfeld oder einfach Selbstzweifel waren. Ich habe oft zugelassen, dass sich das auch stark auf andere Bereiche meines Lebens ausgewirkt hat. Das hat mich auch einiges an Erfolgen und Lebensqualität gekostet.

Seitdem ich angefangen habe mich mit Persönlichkeitsentwicklung und NLP zu beschäftigen, ist mir mehr und mehr bewusst geworden, dass mir das absolut nichts bringt. Außerdem habe ich erkannt, wie ich effektiv gegen solche aufkommenden Verhaltensmuster vorgehen kann.

Heute habe ich einige Tools an der Hand, die ich in solchen Situationen abspiele. Das hilft mir, dass ich trotz Problemen in anderen Bereichen meine Fitness und meine anderen Ziele nicht völlig aus den Augen verliere. Inzwischen meist automatisch ab, weil ich es mir zu einer Gewohnheit gemacht habe.

Gerade hatte ich selbst wieder mit etwas Antriebslosigkeit zu kämpfen. Aus diesem Grund habe ich mich auch entschieden, heute diesen Artikel zu veröffentlichen. Als ich meine imaginäre Liste abgearbeitet habe dachte ich mir nämlich, dass ein paar der Punkte darauf auch als Tipps für meine Leser hilfreich sein könnten.

Ich hoffe die folgenden Tipps helfen Dir weiter, wenn Du das nächste mal Deine Antriebslosigkeit überwinden möchtest.

 

7 Tipps, was Du tun solltest, wenn Du Deine Antriebslosigkeit überwinden willst

Natürlich gibt es einige Dinge, die Du tun kannst, um Antriebslosigkeit zu überwinden. Ein wichtiger Bestandteil ist sicherlich auch, Dich mit dem Grund dafür auseinander zu setzen und diesen kurz- sowie vor allem auch langfristig aufzulösen. Doch wie gesagt gibt es hierfür andere Spezialisten.

Nachfolgend konzentriere ich mich auf ein paar einfache Schritte, die Du gehen kannst, die Dir helfen im Bezug auf Deine (Fitness-) Ziele den Hintern hoch zu bekommen. Die folgenden Tipps sollen Dir vor allem helfen, Dich (wieder) mehr auf Deine Ziele einzustimmen und in Bewegung zu kommen.

 

1) Beschäftige Dich mit Deinem Ziel

Solche Momente sind ein guter Zeitpunkt, um Dich mit Deinem Ziel bzw. Deinen Zielen zu beschäftigen. Gerade fehlt Dir der Antrieb etwas dafür zu tun. Jetzt ist die Frage, ob das auch an Deinem Ziel liegt. Zieht Dich Dein Ziel (noch) an? Ist es das was Du wirklich willst?

Zum einen kann das dazu führen, dass Dir Dein Ziel wieder so richtig bewusst wird. Oft blendet man es in solchen Situationen nämlich einfach aus. Vielleicht ist das aber auch eine gute Gelegenheit, um Dir Dein Ziel vorzunehmen und Dir vielleicht auch die Zielformulierung noch einmal anzuschauen.

 

2) Beschäftige Dich mit Deinem Warum

Der nächste Schritt ist das Warum hinter Deinem Ziel. Viele Menschen setzen sich Ziele und nehmen sich Dinge vor, ohne sich wirklich bewusst darüber zu sein, warum sie das überhaupt wirklich wollen. Diese starke emotionale Bindung an Dein Ziel ist jedoch das, was zu einer großen Anziehung führt. Das ist es, was Dir hilft, auch in schwierigen Zeiten durchzuhalten und Dein Ziel weiter zu verfolgen.

Ich bin ja davon überzeugt, dass Du unbedingt Dein Warum kennen solltest, wenn Du Deine Ziele erreichen willst. Auch hier musst Du Dir dieses aber auch immer wieder bewusst machen, damit Du es nicht aus den Augen verlierst.

 

3) Überlege, was Deine Antriebslosigkeit mit Deinem Ziel zu tun hat

Ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen überlege Dir kurz, was der Grund für Deine Antriebslosigkeit ist. Warum schaffst Du es nicht, sie zu überwinden? Aber bitte bloß nicht ins Grübeln kommen jetzt. Ich will nur, dass Du Dich jetzt fragst, ob das irgend etwas mit Deinem sportlichen oder anderen Ziel zu tun hat, für das Du gerade etwas tun möchtest.

Ziemlich sicher wird das nicht der Fall sein. Dann solltest Du auch nicht zulassen, dass es sich dort auf Dich auswirkt.

 

4) Mach Dir bewusst, dass Dir Bewegung gut tut

Falls Dir das gerade nicht bewusst ist: Bewegung ist gesund und tut Dir gut. Sport wirkt sich nicht nur auf Deinen Körper sondern auch auf Deine Psyche positiv aus. Dich zu bewegen hilft Dir also, dass Du Dich besser fühlst. Das kann Dir im Moment sicher nicht schaden.

Hinzu kommt noch das positive Gefühl, etwas geschafft zu haben, wenn Du Deine Antriebslosigkeit überwinden konntest. Stell Dir also jetzt einmal vor, wie es Dir nach einer kleinen Trainingseinheiten plötzlich um 50% besser geht. Zumindest für ein paar Stunden ist das gar nicht so unrealistisch. Klingt das gut für Dich?

 

 

5) Stell Dir vor, wie Du Dein Ziel erreicht hast

Was mir immer unheimlich hilft, den Antrieb zu finden, an meinen Zielen zu arbeiten, ist mir vorzustellen, wie ich sie erreicht habe. Wichtig ist hierbei, dass Du das möglichst plastisch tust. Stelle Dir vor wie Du Dein Ziel erreicht hast. Wie sieht es für Dich in der Situation aus? Wie fühlt es sich für Dich an? Was hörst Du? Wie riecht es?

Auf diese Art und Weise manifestiert sich Dein Ziel noch stärker in Deinem Unterbewusstsein. Wenn diese vorgestellte Situation Dich so richtig stark anzieht, dann wird Dein Unterbewusstsein Dich dabei unterstützen, dass Du sie auch in Deinem realen Leben erleben kannst. Dazu gehört mit ein bisschen Glück auch, dass es Dir hilft Deine Antriebslosigkeit zu überwinden.

 

6) Hol Dir Unterstützung

Das ist Dir jetzt vielleicht nicht bewusst aber Du musst da nicht ganz allein durch den Sumpf. Falls Du noch keinen hast, dann such Dir einen Mitstreiter. Überhaupt gibt es viele gute Gründe für einen Trainingspartner. Hast Du schon einen, dann wird es Zeit denjenigen zur Unterstützung zu rufen.

 

Sag Deinem Trainingspartner ruhig, dass es Dir gerade nicht so gut geht und es Dir schwer fällt, Dich aufzuraffen. Er oder sie hilft Dir bestimmt gerne auf die Sprünge und macht etwas Druck. Im Gegenzug machst Du das gleiche, wenn es bei Deinem Trainingspartner einmal nicht so laufen sollte.

 

7) Mach etwas für 5 Minuten

So zum Schluss jetzt aber noch etwas Action. Kennst Du die 5 Minuten Regel? Etwas für 5 Minuten zu tun, dazu kann man sich mit etwas Willenskraft eigentlich immer überwinden. Wenn Du also das Gefühl hast, dass Du Dich überhaupt nicht aufraffen kannst, dann reiß Dich wenigstens für 5 Minuten zusammen.

Nach den 5 Minuten kannst Du Dir dann überlegen, ob Du es vielleicht doch durchziehst. Oftmals wird Dir das dann leichter fallen. Doch selbst wenn Du nach den 5 Minuten nicht weiter machst, hast Du zumindest einen kleinen Sieg verbuchen können. Probier es aus!

 

Fazit – Keine Antriebslosigkeit mehr?

Es gibt einfach Situationen im Leben, die schlagen auf die Laune und den eigenen Antrieb durch. Wenn Du Dich davon nicht aus der Bahn werfen lassen und Deine Ziele trotzdem erreichen möchtest, dann musst Du Deine Antriebslosigkeit überwinden.

 

Zum Glück gibt es ein paar Möglichkeiten, wie Du Dich auf Deine Ziele fokussieren und die Energie für einen Powerstart aufbringen kannst. Wichtig ist dabei, dass Du Antriebslosigkeit von Faulheit unterscheidest, damit Du an den richtigen Stellen ansetzt.

Sollte sich Deine Antriebslosigkeit über Wochen oder gar Monate erstrecken und sich auf mehrere Bereiche Deines Lebens erstrecken, dann rate ich Dir nicht zu stolz zu sein und lieber einen Experten aufzusuchen.

Ich wünsche Dir jedenfalls viele Erfolg beim Antriebslosigkeit überwinden.

 

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Viele Grüße,

SigJahn2

Und vergiss nicht: Deine Fitness ist Deine Gesundheit.

 

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