Vier beliebte Bluetooth-Sport-Kopfhörer für Fitness und Laufen im Vergleich

Vier beliebte Bluetooth-Sport-Kopfhörer für Fitness und Laufen im Test

Sport und Musik gehören für mich einfach zusammen. Mit einem guten Sound auf den Ohren läuft und trainiert es sich gleich viel besser. Dabei ist natürlich wichtig, dass die Qualität der Kopfhörer stimmt.

Gerade beim Sport sind die Anforderungen an die Kopfhörer besondere. Sie müssen bei der Bewegung gut sitzen, nicht stören und trotzdem gut klingen. Außerdem sollten sie auch etwas Schweiß oder Regen abkönnen.

Kabel stören mich beim Sport, insbesondere beim Laufen. Die Bluetooth-Technologie hat in den letzten Jahren zum Glück gewaltige Schritte gemacht und Top-Modelle erreichen, inzwischen sogar fast Premium-Hifi-Qualität. Zudem wird dieser Übertragungsstandard von den meisten modernen Wiedergabegeräten unterstützt. Aus diesem Grund kommen für mich nur solche Modelle in Frage.

Das Angebot an solchen Kopfhörern ist ziemlich groß und es ist mir schwer gefallen mich für ein Paar zu entscheiden. Deshalb habe ich mich entschieden verschiedene Modelle zu testen. Für den Test habe ich nach einiger Recherche vier Bluetooth-Kopfhörer für Sport, Fitness und Laufen ausgewählt. Diese habe ich über mehrere Wochen intensiv getestet.

Falls Du selbst auf der Suche nach einem richtig guten Paar Sportkopfhörer bist, hoffe ich Dir mit diesem Test die Entscheidung leichter zu machen.

Hier kommst Du direkt zu den Unterabschnitten des Tests:

 

Übersicht über die getesteten Bluetooth-Kopfhörer

So sah das aus, als ich alle vier Kopfhörer zum Testen bei mir hatte:

Bluetooth-Sport-Kopfhörer-Überblick

Die Modelle Mpow Swift*, Mpow Cheetah* und TaoTronics TT-BH06* sind für jeweils 25-30€ zu bekommen und damit sehr günstig. Für den Plantronics BackBeat FIT* muss man (je nach Modell) mit 80-90€ etwas tiefer in die Tasche greifen.

Jetzt stellt sich die Frage, ob man hier für bessere Qualität mehr Geld bezahlen muss oder einer der günstigeren Sport-Kopfhörer von Mpow und TaoTronics mit dem BackBeat FIT mithalten oder womöglich sogar schlagen kann.

Die Amazon-Bewertungen für die getesteten Geräte sind allesamt sehr gut mit durchschnittlich über 4 Sternen und mindestens über 100 Reviews.

 

Klang der Bluetooth-Sport-Kopfhörer im Vergleich

Was ist das wichtigste Qualitätsmerkmal von einem Kopfhörer? Natürlich der Klang. Wenn die Musik mit den Hörern furchtbar klingt, dann können sie noch so gut sitzen, schick aussehen und multifunktional sein. Ein schlecht klingender Kopfhörer, ist ein schlechter Kopfhörer.

Zum Klangtest habe ich die vier Kopfhörer einmal quer durch die Musikpalette gejagt. Ob House, Hip-Hop, Rock, Schlager oder Klassik, für jeden Musikgeschmack habe ich mir ein paar Songs rausgesucht. Schließlich will keiner einen Kopfhörer, der nur mit einer bestimmten Musikrichtung stimmig klingt.

Da die getesteten Kopfhörer allesamt über ein Mikrofon und damit eine Headset-Funktion verfügen, haben wir außerdem die Ton- und Sprachqualität sowie die Verbindungsstabilität beim Telefonieren getestet. Man weiß ja nie, wann mal beim Laufen ein wichtiger Anruf kommt. 😉

 

Bewertung der Klangqualität des Mpow Cheetah:

Bluetooth-Sport-Kopfhörer-Mpow-Cheetah

Der Mpow Cheetah ist etwas basslastiger als die anderen Kopfhörer im Test. Wer vor allem darauf Wert legt, der ist hier wohl gut bedient. Im Allgemeinen ist der Klang wie ich finde etwas dumpf. Stimmen klingen etwas unnatürlich. Im Großen und Ganzen würde ich den Klang als befriedigend bis gut bezeichnen.

Zum Telefonieren lässt er sich meines Erachtens leider nicht wirklich verwenden, sowohl die Aufnahme als auch die Wiedergabe ist bei Telefonaten nicht gut genug für meine Ansprüche. Wer darauf keinen Wert legt und nur selten telefoniert kann hier trotzdem zugreifen.

In der Kategorie Klang erhält der Mpow Cheetah* von mir 4/10 Punkten.

 

Bewertung der Klangqualität des Mpow Swift:

Bluetooth-Sport-Kopfhörer-Mpow-Swift

Der Mpow Swift hat mich vom Klang her positiv überrascht. Immerhin spielt er auch in der gleichen Preisklasse wie der Cheetah, steckt diesen aber locker in die Tasche. Der Klang ist klar sauber. Der kleine Swift ist vielseitig und produziert sowohl einen sehr klaren und tiefen Bass für House und HipHop Musik als auch klare und saubere Höhen für klassische Musik.

Zum Telefonieren lässt sich der Swift ebenfalls gut verwenden. Er hat zwar die üblichen Eigenheiten die In-Ear-Kopfhörer mit sich bringen, sowohl Aufnahme als auch Wiedergabe sind jedoch recht gut. Man kann damit auch länger gut verständlich für beide Seiten telefonieren.

In der Kategorie Klang erhält der Mpow Swift* von mir 8/10 Punkten.

 

 

Bewertung der Klangqualität des TaoTronics-TT-BH06:

Bluetooth-Sport-Kopfhörer-Plantronics-TaoTronics-Bluetooth-Sport-in-der-Packung

Der Klang des TaoTronics-TT-BH06 unterscheidet sich kaum von dem des Mpow Swift. Hier scheint sehr ähnliche oder vielleicht sogar identische Hardware verbaut worden zu sein.
Beim direkten Wechseln zwischen den beiden Hörern fällt auf, dass der TT-BH06 minimal basslastiger eingestellt ist. Das war es aber auch mit dem Unterschied. Auch der Taotronics Kopfhörer klingt genreübergreifen für seine Preisklasse ziemlich gut.

Beim Mikrofon hat man jedoch offensichtlich leider nicht das gleiche Teil verbaut. Beim Telefonieren war ich auf der anderen Seite der Leitung regelmäßig nur sehr schlecht zu verstehen. Grundsätzlich war die Verbindung beim Telefonieren auch nicht immer zu 100% stabil. Das ist etwas besser als beim Cheetah, führt dennoch zu Abzügen in der B-Note.

In der Kategorie Klang erhält der TaoTronics-TT-BH06* von mir 7/10 Punkten.

 

Bewertung der Klangqualität des Plantronics Backbeat FIT:

Bluetooth-Sport-Kopfhörer-Plantronics-Backbeat-Fit-in-der-Packung

Was den Klang angeht lässt sich der Backbeat FIT nicht lumpen. Der Hörer klingt richtig gut und ausgewogen. Hier wurden hochwertige Treiber verbaut, die trotz des geringen Ausmaßes und der Bauweise richtig gut klingen. Von Klassik über Rap bis Techno ist man hier richtig gut bedient.

Da der Kopfhörer keine klassische In-Ear-Bauweise hat  und das Ohr nicht verschließt ist der Bass nicht so präsent wie etwa beim Cheetah. Der Hörer bringt dadurch jedoch auch nicht die klanglichen Nachteile eines In-Ear-Modells mit.

Im Telefon-Test schneidet der Backbeat sehr gut ab. Ich weiß bei In-Ear-Modellen nie so richtig wie laut ich gerade spreche. Ich würde den Backbeat beim Telefonieren mit dem Headset vergleichen, das bei meinem Iphone6 dabei war.

In der Kategorie Klang erhält der Plantronics Backbeat FIT* von mir 10/10 Punkten und ist damit der Sieger in der Kategorie Klang.

 

Tragekomfort und Stabilität der Kopfhörer beim Sport

Gerade bei Sportkopfhörern ist es wichtig, dass diese auch beim Sport gut sitzen. Sie dürfen nicht aus den Ohren fallen und müssen trotzdem bequem sein. Das sollte idealerweise auch beim längeren Tragen der Fall sein.

Zum Test des Tragekomforts habe ich die Bluetooth Kopfhörer jeweils über mehrere Stunden getragen, mit ihnen trainiert und bin mit ihnen Laufen gegangen.

Alles was gut war und auch alles was gestört hat, floss in die folgenden Bewertungen ein.

 

Bewertung von Tragekomfort und Stabilität des Mpow Cheetah:

Bluetooth-Sport-Kopfhörer-Mpow-Cheetah-Tragekomfort

Der Cheetah ist ein echter Sportprofi. Kein anderer Kopfhörer im Test sitzt so fest wie die Raubkatze. Hier besteht kein Risiko die Hörer beim Laufen zu verlieren. Selbst wer unterwegs regelmäßig Saltos macht, Purzelbäume schlägt und über Bäume klettert wird den Cheetah nicht verlieren.

Was den Tragekomfort angeht kann mir vorstellen, dass der Nackenriemen bei großen Köpfen im Nacken drücken könnte. Ich habe ihn beim längeren Laufen schon als etwas nervig empfunden, denke allerdings, dass ich mich daran schnell gewöhnen könnte.

Beim Joggen hat man die Laufgeräusche, die man leider beim Joggen mit In-Ear-Kopfhörern immer hat. Daran kann man sich sicher auch gewöhnen, kostet den Cheetah in meinem Test jedoch die Höchstpunktzahl.

In der Kategorie Tragekomfort/Stabilität erhält der Mpow Cheetah* von mir 9/10 Punkten.

 

Bewertung von Tragekomfort und Stabilität des Mpow Swift:

Bluetooth-Sport-Kopfhörer-Mpow-Swift-Tragekomfort

Der Mpow Swift trägt sich sehr angenehm und macht auch bei Sport einen recht stabilen Eindruck. Die Ohrhaken geben zusätzliche Stabilität und ich denke, dass man die Hörer beim normalen Laufen und Fitnesstraining nicht verlieren sollte. Natürlich sitzt er nicht so fest wie sein Bruder mit dem Nackenbügel.

Der Tragekomfort ist ziemlich gut. Man hat keinen Nackenbügel der stören könnte. Einzig die Ohrhaken können nach einiger Zeit etwas stören, wenn man sie so trägt, dass sie wirklich zusätzlichen Halt geben.

Die In-Ear-typischen Laufgeräusche gehen mir auch hier etwas auf die Nerven, ist jedoch einfach der Bauweise geschuldet.

In der Kategorie Tragekomfort/Stabilität erhält der Mpow Swift* von mir 8/10 Punkten.

 

Bewertung von Tragekomfort und Stabilität des TaoTronics-TT-BH06:

Bluetooth-Sport-Kopfhörer-TaoTronics-Bluetooth-Sport-Tragekomfort

Der Hörer mit dem sexy Namen TT-BH06 ist beim Tragen so stabil, wie das ein In-Ear-Kopfhörer nunmal so ist. Der Ear-Hook bietet meines Erachtens nicht wirklich zusätzlichen Halt. Dafür stören diese aber auch nicht, wie beim Mpow Swift.

Ich habe bei Amazon gesehen, dass gerade ein neues Modell erschienen ist, das es mit ähnlichen Ohrhaken wie bei meinem Swift dabei waren gibt. Diese Variante bekommst Du Hier*.

In der Kategorie Tragekomfort/Stabilität erhält der TaoTronics-TT-BH06* von mir 6/10 Punkten.

 

Bewertung von Tragekomfort und Stabilität des Plantronics Backbeat FIT:

Bluetooth-Sport-Kopfhörer-Plantronics-Backbeat-FIT-Tragekomfort

Der Backbeat FIT ist, ähnlich wie der Mpow Cheetah, auch ein Nackenbügel-Kopfhörer, wodurch er sehr gut sitzt. Er hat jedoch nicht die zusätzliche Stabilität eines echten In-Ear-Kopfhörers. Solange man den Hörer jedoch nicht bei Extrem-Hindernisläufen trägt braucht dennoch keine Verlustängste haben. 😉

Der Bügel ist weich und flexibel und macht den Backbeat FIT sehr angenehm zu tragen. Auch bei längeren Läufen hat er mich nie gestört. Der Bügel ist jedoch etwas größer als beim Cheetah. Dadurch wippt er beim schnellen Laufen etwas. Das hat mich am Anfang gestört, ich habe mich nach ein paar Kilometern jedoch daran gewöhnt gehabt.

In der Kategorie Tragekomfort/Stabilität erhält der Plantronics Backbeat FIT* von mir 9/10 Punkten und ist damit gleichauf mit dem Mpow Cheetah* Sieger in der Kategorie Tragekomfort/ Stabilität.

 

Funktionen und Ausstattung der Bluetooth-Sport-Kopfhörer

Eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung spielen natürlich auch Faktoren wie Akkulaufzeit, Reichweite, Verbindungsstabilität, Kompatibilität und nicht zuletzt auch der Lieferumfang. Diese Dinge können, gerade wenn die Entscheidung schwer fällt, den letzten Ausschlag geben.

So ein guter Bluetooth-Sport-Kopfhörer muss auf jeden Fall mit den üblichen Devices kompatibel sein, sollte einen Marathon durchstehen und nicht bei ein bisschen Schweiß oder Regen gleich den Geist aufgeben (die getesteten Geräte sind alle spritzwassergeschützt). Diese und andere Fähigkeiten mussten die getesteten Geräte unter Beweis stellen.

 

Bewertung der Funktionen des Mpow Cheetah:

Der Cheetah verbindet sich mit Apple- und Android-Devices ohne Probleme. Die Verbindung ist ziemlich stabil und reißt auch fünf Meter entfernt nicht ab. Ab dieser Distanz fängt der Ton jedoch an Aussetzer zu bekommen.

Die Akkulaufzeit ist beachtlich. Die Laufzeit ist vom Hersteller mit 8 Stunden angegeben. Das reicht selbst bei einem langsamen Läufer für einen Marathon. Dabei ist der Akku in nicht einmal einer Stunde vollständig aufgeladen.

Bluetooth-Sport-Kopfhörer-Mpow-Cheetah-ausgepackt

Im Lieferumfang befindet sich neben dem Gerät an sich noch ein Mini-USB-Kabel und drei verschieden große Ohrstöpsel, damit die Höhrer auch richtig gut sitzen.

Damit bekommt der Mpow Cheetah* für Funktionen und Ausstattung 7/10 Punkten.

 

Bewertung der Funktionen des Mpow Swift:

Auch der Swift verbindet sich problemlos mit allen getesteten Geräten. Die Verbindung ist stabil. Im Test hatte ich im Umkreis meiner Wohnung nie Probleme oder Aussetzer beim Musikhören oder Telefonieren.

Die Akkulaufzeit ist mit 6 Stunden angegeben. Nach dieser Zeit sollte bei den meisten Marathonläufen auch der Besenwagen kommen. Zum vollständigen Laden braucht der Swift zwei Stunden.

Bluetooth-Sport-Kopfhörer-Mpow-Swift-ausgepackt

Neben Kabel und Stöpseln sind im Lieferumfang auch noch die stabilisierenden Ohrhaken enthalten.

Damit bekommt der Mpow Swift* für Funktionen und Ausstattung 8/10 Punkten.

 

Bewertung der Funktionen des TaoTronics-TT-BH06:

Bluetooth-Sport-Kopfhörer-TaoTronics-TT-BH06-ausgepackt

Der TT-BH06 arbeitet ebenfalls mit allen getesteten Geräten anstandslos zusammen. Die Reichweite ist mit 10 Metern angegeben. Damit könnte jemand im Fitnessstudio mein Handy klauen und meine Kopfhörer würden erst aufhören Musik zu spielen, wenn der Dieb schon aus dem Gym draußen ist. 😉

Die Akkulaufzeit ist mit fünf Stunden angegeben. Im Praxistest hat das Gerät bereits kurz vor den getesteten vier Stunden verkündet, dass der Akku leer sei. Mir mag das für einen Marathon reichen, aber für viele wird das nicht lang genug sein. Die Ladezeit beträgt etwa zwei Stunden.

Im Lieferumfang befinden sich, wie beim Mpow Swift ebenfalls, ein USB-Kabel, Austauschstöpsel in verschiedenen Größen sowie verschieden große Ohrhaken. Beim TT-BH06 sind diese jedoch in der „Light“-Variante, was bequemer aber auch weniger stabil ist.

Insgesamt bekommt der TaoTronics TT-BH06* für Funktionen und Ausstattung 6/10 Punkten.

 

Bewertung der Funktionen des Plantronics Backbeat FIT:

Bluetooth-Sport-Kopfhörer-Plantronics-Backbeat-Fit-ausgepackt

Der Backbeat FIT lässt sich ohne weiteres mit allen USB-Geräten, die ich finden konnte verbinden. Die Reichweite ist ebenfalls mit 10 Metern angegeben. Wie zuvor humorvoll erwähnt, halte ich das für eine beachtliche Reichweite.

Der Akku hält beachtliche acht Stunden Musik durch. Wenn man pausenlos telefoniert, dann sind es sechs Stunden. Das wäre auch in etwa die Zeit, die ich für einen Marathon bräuchte, wenn ich die gesamte Strecke über telefonieren würde.

Zu erwähnen ist noch die besondere Beschichtung des Geräts, welche es ziemlich wasserdicht macht. Schwimmen darf man damit zwar nicht, aber auch stärkerer Regen dürfte hier kein Problem darstellen.

Im Lieferumfang befindet sich ein USB-Kabel und eine Transporttasche. Ohradapter sind keine im Lieferumfang enthalten, diese gibt es als Zusatzzubehör. Dafür gibt es Punktabzug, auch wenn die Adapter nicht zwingend nötig sind, da es sich nicht um ein abschließendes In-Ear-Gerät handelt.

Einen Bonuspunkt gibt es dafür für die coole Transporttasche, welche man durch Wenden in ein Armband für das Handy oder den MP3-Player verwandeln kann. Die Tasche hat umgedreht auch eine große Reflektionsfläche, was für zusätzliche Sicherheit sorgt. Gerade beim Laufen in Dunkelheit ist es nützlich und sinnvoll möglichst viele Reflektionselemente am Körper zu tragen.

Ein Reflektionsstreifen am Nackenbügel ist ein weiteres cooles kleines Detail und Sicherheitsfeature.

Insgesamt kommt der Plantronics Backbeat FIT* für Funktionen und Ausstattung damit auf 10/10 Punkten. Damit ist er auch in dieser Kategorie wieder ganz vorne.

 

Kompakte Zusammenfassung der Testergebnisse

Nachfolgend noch einmal die Testergebnisse inklusive Vor- und Nachteile der getesteten Bluetooth-Sport-Kopfhörer im Überblick. In diesem Kapitel habe ich die Geräte nach absteigender Gesamtpunktzahl sortiert.


1) Plantronics Backbeat FIT – Der Testsieger:

Vorteile:   
+ Bester Klang
+ Coole Optik
+ Top Verarbeitung
+ Komfortabel und stabil
+ Längste Akkulaufzeit
+ Lieferumfang
+ Telefoniegeeignet

Nachteile:  
Hoher Preis

2) Mpow Swift – Der Preis/ Leistungssieger:

Vorteile:   
+ Guter Klang
+ Stabil und komfortabel
+ Lange Akkulaufzeit
+ Telefoniegeeignet
+ Besondere Ohrhaken
+ Günstiger Preis

Nachteile:  
 In-Ear-Bauweise
Verarbeitung
 Design

 

3) Mpow Cheetah – Der Extremsportler:

Vorteile:   
+ Höchste Stabilität
+ Komfortabel
+ Stärkster Bass
+ Cooles Design
+ Günstiger Preis

Nachteile:  
 In-Ear Bauweise
 Mäßige Klangqualität
 Schlechte Sprachqualität

 

4) TaoTronics-TT-BH06:

TaoTronics Bluetooth Sport Kopfhörer
19/30 Punkte
TT-BH06 bei Amazon
*

Vorteile:   
+ Guter Klang
+ Große Reichweite
+ Cooles Design
+ Günstiger Preis

Nachteile:  
 In-Ear Bauweise
 Kurze Akkulaufzeit
 Schlechte Sprachqualität
 Geringe Stabilität

Bluetooth-Sport-Kopfhörer-Test Fazit

Der Plantronics Backbeat FIT* geht für mich als klarer Sieger aus diesem Test hervor. Hier sieht man, dass man für gute Qualität oftmals doch ein bisschen tiefer in die Tasche greifen sollte. Dennoch kann man auch bereits für deutlich weniger Geld mit dem Mpow Swift* schon ein sehr gutes Gerät bekommen, das den Ansprüchen von vielen für den Sport durchaus genügen sollte.

Für welches Gerät Du Dich am Ende entscheidest, liegt natürlich an Deinen persönlichen Ansprüchen und Präferenzen. Ich hoffe jedoch, dass ich Dir mit diesem Artikel Deine Suche nach einem guten kabellosen Kopfhörer etwas erleichtern konnte.

 

Ich wünsche Dir noch viel Spaß bei deinem Training (ob mit oder ohne Musik).

SigJahn2

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16 Kommentare

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  5. Guten morgen 🙂

    bin gerade über ein anderes Blog auf die Seite aufmerksam geworden. Schöner Test !! Ich selbst habe kürzlich wieder Bluetooth Kopfhörer getestet und hatte eine nicht so gute Erfahrung mit dem Gerät. Heftiges Drücken, schlechter Klang und sonst auch eher schwach in Sachen Tragekomfort. Ich bin derzeit noch immer mit On-Ear Unterwegs wie in den guten 80ern, aber eine Revolution lässt auf sich warten. Ich muss beim Training nicht mit High-End Kopfhörern durchs Studio laufen, aber etwas mehr Dampf hätte ich schon mal gerne. Ich denke, dass ich mir den ein oder anderen Kopfhörer aus deinem Test mal anhöre 🙂

    Weiterhin so feine Artikel, bitte 🙂
    Bis demnächst und Grüße aus Dortmund

    Poli

    • Hallo Poli,
      es freut mich, dass Du den Test hilfreich findest. Ich habe auch schon mit mehreren Kopfhörern schlechte Erfahrungen gemacht. Deshalb halte ich es für wichtig vor dem Kauf ein wenig zu recherchieren oder wenn möglich eben auch selbst zu testen. 😉
      Natürlich ist die Klangqualität von einem erstklassigen On-Ear-Gerät durch die kleinen Treiber der In-Ear-Modelle nicht zu erreichen. Gerade beim Backbeat FIT war ich über den guten Sound jedoch echt überrascht und insbesondere beim Laufen und anderem bewegungsintensivem Training spielt er die Vorteile seiner Bauweise voll aus.
      VG
      Jahn

  6. Hi Jahn,

    jupp, ist echt nicht das leichteste Thema, aber Musik beim Sport ist für mich echt wichtig, mal schauen 🙂

    Danke für die Einladung in die Gruppe !!

  7. Hallo Jahn,

    Ich lese Deine Artikel regelmäßig und auch Dein Bluetooth Kopfhörer Test hat mir gut gefallen. 👍🏻

    Ich habe während meiner Marathon Vorbereitung in diesem Sommer nach einem geeigneten Bluetooth Kopfhörer gesucht, da ich bei den langen Läufen zum Abschalten gerne Hörbücher höre und ich zuhause am iPad regelmäßig einen Bluetooth Kopfhörer benutze.

    Deshalb dachte ich mir, dass die Bluetooth Technik geradezu prädestiniert ist für Sporteinsatz, insbesondere beim Laufen, und habe auch den Plantronics ausprobiert, der mich klanglich und vom Tragekomfort her überzeugt hat.

    Allerdings gibt es bei Bluetooth Kopfhörern immer noch einen großen technischen Haken gegenüber den schnurgebundenen Kopfhörern, weshalb ich letztlich auch den Plantronics wieder zurück schicken musste. Bei meinen Tests musste ich nämlich feststellen, dass der Bluetooth Kopfhörer mit meinem Bluetooth Pulsgurt konkurriert hat und mein iPhone 6 Plus, nach dem Highlander Prinzip „es kann nur einen geben“, mir entweder nur Musik oder nur Pulsmessung über Bluetooth gewährt hat. Weshalb ich den Test abbrechen musste, da ich meine Pulsmessung wegen neuen Kopfhörern nicht umstellen wollte.

    Der Plantronics (oder dessen Nachfolger) wird jedoch auf meiner Einkaufsliste stehen, sobald ich auf Pulsmessung ohne Brustgurt umgestiegen bin. 😉

    Ich freue mich schon auf künftige Artikel von Dir.

    Viele Grüße

    Ralf

    PS: Ich habe mich heute für den Hamburg Marathon 2016 angemeldet. Läufst Du noch Marathon?

    • Hallo Ralf,

      schön, dass Du dem Test hilfreich findest. Ich höre vor allem sehr gerne Musik und Podcasts.
      Das Problem mit dem Pulsgurt und den Kopfhörern hatte ich so noch nicht…mein Gurt verbindet sich allerdigns mit meiner Uhr.
      Vermutlich liegt das am mehrfachen Pairing, mit dem wohl einige Geräte ein Problem haben. Ich hätte jetzt allerdings gedacht, dass das neue Iphone das meistern können sollte. Hast Du das mit verschiedenen Geräten getestet?

      Ich laufe nächstes Jahr voraussichtlich den Marathon in Hannover mit. Ich werde sobald mein Laufplan für 2016 feststeht eine entsprechende Liste posten. 🙂

      Viele Grüße
      Jahn

  8. Hallo Jahn,

    Ich habe es noch einmal mit einem Bluetooth Kopfhörer getestet, mit dem es damals auch nicht funktioniert hat. Und siehe da, es hat geklappt. 👍🏻

    Ich vermute, dass das damalige Bluetooth Problem durch zwischenzeitliche Softwareupdates behoben wurden. Denn sowohl iOS als auch die SIGMA App, die für den Brustgurt benötigt wird, wurden seither mehrfach upgedated.

    Dann kann ich jetzt ja endlich mal den BOSE SOUNDSPORT testen. 😀

    Ich bin auf Deinen Laufplan für 2016 gespannt. Ich habe diese Woche mit dem „Wintertraining“ begonnen. Bis zum Hamburg Marathon sind es ja nur noch 164 Tage. 😉

    VG

    Ralf

    • Hi Ralf,

      cool, dass es jetzt doch funktioniert hat- Manchmal müssen die Hersteller mit neuen Treibern einfach noch ein paar Kinderkrankheiten austreiben.

      Mal sehen, wie ich die ganzen Läufe die ich in 2016 vorhabe terminlich zusammen bekomme.
      Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Vorbereitung! 🙂

      VG
      Jahn

  9. Pingback: Freeletics Übungen – Eine kritische Betrachtung eines Fitness-Trends

  10. Sehr guter und ausführlicher Beitrag. Vielen Dank dafür. Nachdem ich mir den Vergleich sorgtfälltig angesehen habe möchte ich meinen dass der Plantronics Backbeat FIT trotz seines Preises mein absoluter Favourit ist. Dieser Kopfhörer hat einfach alles und ich meine dass ich mir den auch besorgen werde.

  11. Pingback: Die besten Tipps für das Training ohne Trainingspartner | Fitvolution

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