Sport im Winter – Training ist immer möglich

Sport im Winter – Training ist immer möglich

Wenn die Tage kürzer werden und der Himmel öfter grau als blau ist, nimmt bei vielen die Motivation für Sport ab.
Der trostlose Anblick auf kahle Bäume, Regen bei kalten Temperaturen und dicke Kleidung sorgen dafür, dass man einfach keine Lust auf Sport hat.

Ist der Sommer doch eher die Jahreszeit, in der die Menschen in diesen Breitengraden sportlich aktiv sind, so ist der Winter keineswegs ein Grund für eine Fitness-Pause.

In diesem Artikel widme ich mich dem Winter Training: typische Wintersportarten, was Du im Winter machen kannst und worauf Du besonders achten solltest.

Beginnen wir mit den Wintersportarten:

 

Die typischen Wintersportarten

Diese Sportarten beherrschen das TV-Sportprogramm im Winter:

  • Skispringen
  • Skilaufen wie Ski Alpin oder Langlauf (normal oder Skating)
  • Snowboarden
  • Biathlon
  • Eisschnelllauf
  • Eiskunstlauf
  • Eishockey
  • Bobsport
  • Eistauchen
  • Eisklettern
  • Curling

Diesen Wintersportarten liegt ein teilweise hartes Training zugrunde, das nichts mit dem Sport an sich zu tun hat, denn auch hier ist die Kräftigung des gesamten Bewegungsapparates enorm wichtig und nicht nur das Training bestimmter Muskeln.

Ein Skispringer zum Beispiel, der seine Rumpfmuskulatur nicht korrekt zur Stabilisierung trainiert, wird keinen Rekord-Sprung schaffen.

Wenn also bei Dir ein Ski-Urlaub ansteht, solltest Du Dich nicht nur auf die Kräftigung Deiner Beine konzentrieren!

 

Der Winter und das Training

Im Winter ist es kalt, nass und grau.

Eines der größten Probleme im Winter liegt an der schwindenden Motivation. Helfen Dir im Sommer noch die schönen Temperaturen, der blaue Himmel und die Möglichkeit, ohne dick angezogen zu sein draußen zu trainieren, so nimmt die Lust auf das Training immer mehr ab.

Hier hilft es Dir, wenn Du Dir für den kommenden Sommer ein Ziel setzt. Sei es ein bestimmtes Gewicht, das Du erreichen möchtest, oder ein Event, wie den Tough Mudder.

Ein weiterer „Störfaktor“ für Dein Vorhaben ist die Vorweihnachtszeit. Teilweise werden bereits zum Ende des Sommers, spätestens aber im Herbst die Regale in den Supermärkten mit Spekulatius, Lebkuchen und Co. bestückt.

Süßigkeiten sorgen für die Ausschüttung der Glückshormone. Da ist es nur mehr als verständlich, dass Dir die lieben Arbeitskollegen regelmäßig Schokolade und Kuchen vor die Nase setzen (eines der 11 größten Gefahren für Deine Diät).

Aber der Winter birgt auch einige Gefahren für Deine Gesundheit:

 

Gefahren im Winter – Training kann jetzt gefährlich sein

In meinem Artikel Sport ist Mord – Wie falsches Training Dich umbringen kann, habe ich Dir einige Gefahren genannt, die beim Sport auf Dich lauern.

Im Winter-Training gibt es ebenfalls einige Dinge, die Du beachten solltest:

  • Es ist nass: Rutschgefahr! Die Folge können leichte Verletzungen bis hin zu Knochenbrüchen sein.
  • Es ist früh dunkel: Auf der einen Seite wirst Du schlecht gesehen. Wenn Du z.B. in der Stadt laufen gehst, könnten Dich Autofahrer übersehen.
    Auf der anderen Seite siehst Du Hindernisse oder Löcher eventuell zu spät, vielleicht auch gar nicht. Ein Sturz ist vorprogrammiert.
  • Es ist kalt: Trägst Du nicht die richtige Kleidung, sind leichte bis starke Erkältungen die Folge.
    Auch das Schwitzen sollte im Winter nicht unterschätzt werden. Häufig wird sich einem Kleidungsstück entledigt, wenn es beim Sport zu warm wird. Das durch das Training geschwächte Immunsystem ist bei kalten Temperaturen häufig nicht mehr in der Lage, die Viren zu bekämpfen.

 

Solltest Du im Winter auf das Laufen nicht verzichten wollen, dann empfehlen wir Dir Folgendes:

 

  • Verschiedene Reflektoren*. Damit Du rechtzeitig gesehen wirst, was nicht nur im Winter wichtig ist!
    Der Vorteil dieser Reflektoren liegt darin, dass sie nicht mit der Kleidung vernäht sind. Somit sind sie universell einsetzbar.
  • Eine Stirnlampe*. Eine Stirnlampe hilft Dir, Stürze zu vermeiden. Jahn benutzt diese Stirnlampe beim Laufen und sie sitzt perfekt.
  • Eine Funktions-Laufhose*. Eine solche Hose ist ein Muss für das Laufen bei kalten Temperaturen. Besonders gut bei dieser Hose sind die Passform und die Wärmeregulierung.
  • Ein Langarmshirt*. Mit diesem Funktions-Shirt schwitzt Du nicht unnötig, denn es sitzt perfekt und die Schweißregulierung funktioniert optimal.
  • Eine Funktions-Laufjacke*. Diese Jacke schützt Dich vor dem kalten Wind im Winter, denn frieren darfst Du auf keinen Fall. Außerdem hat sie Reflektoren und ist in Neonfarben erhältlich.
  • Eine Mütze*. Über den Kopf verlieren wir die meiste Körperwärme. Daher lege ich Dir diese Mütze ans Herz, damit auch Dein Kopf geschützt ist.
  • Ein Fleece-Buff*.  Mit diesem Tuch schützt Du Deinen Hals vor dem kalten Wind. Dies ist übrigens auch sehr gut für das Motorradfahren geeignet! 😉
  • Ein Paar Handschuhe mit Touch-Funktion*. Diese Handschuhe sind nicht nur gut, um Deine Finger warm zu halten, sondern sie haben auch eine Touch-Funktion, durch die Du Dein Smartphone bedienen kannst.
  • Winterketten für Deine Laufschuhe*. Nicht nur die Reifen Deines Autos brauchen Grip, auch Du! Daher solltest Du mal über diese Ketten nachdenken, um der Gefahr eines Sturzes positiv entgegen zu wirken.

 

Besonders ans Herz lege ich Dir, beim Laufen bei schlechten Sichtverhältnissen keine Musik zu hören. Du bist hierdurch abgelenkt und kannst eventuelle Gefahren im Umfeld nicht wahrnehmen.

Des Weiteren ist im Winter die richtige Ernährung noch wichtiger als sonst. Denn Dein Körper ist in dieser Jahreszeit vielen Faktoren ausgesetzt, wie z.B. die kalten Temperaturen und vermehrt kranke Menschen im Umfeld.
Ernähre Dich daher gesund, um Dein Immunsystem zu stärken.

Der Winter hat natürlich auch seine schönen Seiten und ein besonders großer Vorteil ist folgender:

 

Vorsätze: Dich mit dem Winter-Training auf den Sommer vorbereiten

Beachbody, Bikini-Figur? Was darf es sein? Mit dem Training im Winter hast Du die Möglichkeit, Dein Ziel zu erreichen.

Der Vorteil liegt in dem Zeitraum. Bis zum Sommer sind es einige Monate, in denen Du die Ernährung und das Training anpassen kannst.

Oft wird erst im April oder Mai mit dem Training begonnen, weil der Sommer-Urlaub gebucht wurde. Nur ist dies zu wenig Zeit, um große Erfolge verzeichnen zu können.

Nutze daher das Winter-Training z.B. mit dem Slingtrainer, denn so kannst Du Deinen Erfolg im Sommer am Strand präsentieren.

 

Weitere Vorteile des Winter-Trainings

Bist Du jemand, der nicht gern im Studio trainiert und dem das Outdoor-Training im Winter nicht zusagt, dem empfehle ich unsere kostenlosen Bodyweight-Trainingspläne, die Du auch zuhause durchführen kannst.

Die Trainingspläne bekommst Du hier.

Inline-Skating ist ein super Training, sofern Du es mit der entsprechenden Intensität durchziehst.
Solltest Du ein leidenschaftlicher Inline-Skater sein, so kannst Du im Winter auf das Eislaufen ausweichen. In einigen Aspekten unterscheidet es sich zwar zu dem Inlinern, dennoch hast Du hier eine gute Möglichkeit zu trainieren, wenn die Straßen nass sind.

Übrigens: Hast Du schon einmal das Nordic Inline-Skating probiert. Bei trockenem Wetter kannst Du mit diesen Stöcken* Dein Training noch effektiver gestallten, da Dein Oberkörper extrem miteingebunden wird. Probier es aus! 🙂

Wie Du oben gelesen hast, lässt im Winter die Motivation ganz schön nach. Aber: Das Training hat, abgesehen von vielen weiteren, zwei wichtige Vorteile, die gerade jetzt für Dich ein Grund sind, nicht auf das Winter-Training zu verzichten:

  • Stressabbau. Der Distress, der „schlechte“ Stress, ist ein zusätzlicher Grund, warum die Motivation schwindet. Durch das Training wird dieser Stress abgebaut, was der Steigerung der Motivation zu Gute kommt.
  • Hormone. Endorphine, die Glückshormone, werden auch beim Training ausgeschüttet. Dein Köper belohnt Dich damit, denn Du hast ihm etwas Gutes getan. Nutze also nicht die Süßigkeiten für die Hormonausschüttung, sondern etwas Gesundes: Dein tägliches Training. 😉

 

Dein Winter-Training-Fazit

In Deinem Winter-Training solltest Du also auf eine Vielzahl von Punkten achten, um Deiner Gesundheit nicht zu schaden. Ich hoffe, dass ich Dir mit diesem Artikel helfen konnte und Dein Training nun keine Winterpause erleben muss! 🙂

Wir arbeiten übrigens an einer Winter-Challenge, um etwas Abwechslung in Dein Winter-Training zu bringen. Also, stay tuned!

 

 

Bis zum nächsten Mal mit sportlichen Grüßen,

Sig-Dustin-2

Vergiss nicht: Ob Training oder Ernährung, Deine Gesundheit steht immer an erster Stelle!

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2 Kommentare

  1. Hallo Dustin,

    ich nutze den Winter um bewusst die Trainingsintensität herunterzusetzen. Der letzte Wettkampf ist im Spätherbst gelaufen. Danach Regeneration und dann Lauftraining wieder aufnehmen. Grundlagenausdauer trainieren. 1 Trainingseinheit ersetze ich durch ein zusätzliches Stabilitätstraining. Erst Mitte Januar steige ich dann wieder in meinen Trainingsplan ein, um mich auf die nächsten Wettkämpfe vorzubereiten. Fazit: den Winter kann man prima nutzen um die Intensität runterzufahren, mehr für die Stabilität zu machen und ganz wichtig neue Ziele zu suchen.

    Sportliche Grüße
    Oliver

    • Moin Oliver!

      Bei Sportartspezifischem Training sehe ich auch einen Vorteil des Winters darin, die Trainingsvariante zu ändern. Aber da ich ja kein Sportler sondern ein Fitness Freak bin und ich mich auf das Training der allgemeinen, körperlichen Fitness konzentriere, ist für mich GERADE der Winter eine super Zeit, um richtig Gas zu geben.
      Fürs Laufen bist Du der Experte und da werde ich mich immer Deinem Rat beugen 🙂

      Viele Grüße,
      Dustin

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