Wieso Du Dich für Low-Carb entscheiden solltest

Die Low-Carb-Diät ist eine der am häufigsten gewählte Ernährungsform, um Gewicht zu verlieren. Wenn Du den heutigen Artikel gelesen hast, wirst Du verstehen, warum das so ist.

Das Wort Diät ist in unserer Gesellschaft negativ behaftet, dabei bedeutet es „Lebensweise“. Wusstest Du das?

Durch meinen ersten Artikel Neues Jahr – Neue Diät, habe ich bereits einige dazu motivieren können, ebenfalls ihre Ernährung umzustellen. An dieser Stelle danke ich für das Feedback, drücke allen die Daumen und wünsche euch viel Erfolg damit! 🙂

 

Low-Carb – Was ist das?

Low-Carb (wenig Kohlenhydrate) – Diäten gibt es eine ganze Menge und sie gehören auch zu den Erfolgreichsten, wie z.B. die Atkins- oder die Dukan-Diät. Low bedeutet hier wirklich wenig, bei Atkins dürfen es in der ersten Phase nur 20g Kohlenhydrate pro Tag sein. Das ist echt nicht viel, wenn man bedenkt, dass unsere tägliche Nahrung reich an Kohlenhydraten ist.

 

Gehen wir mal kurz auf die Nahrung ein. Was ist Nahrung?

Theoretisch gesehen ist unsere Nahrung, egal in welcher Form, ziemlich simpel. Sie besteht aus den Makronährstoffen Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten, Ballaststoffen (die zu den Kohlenhydraten gehören) und Mikronährstoffen, wie Vitamine und Mineralstoffe. Dann ist selbstverständlich Wasser noch Bestandteil der Nahrung. Das war´s. Und trotzdem ist unsere Nahrung so vielseitig.
Jetzt reduziert man einen Makronährstoff und schon ist es eine Diät.

 

Aber warum gerade Low-Carb?

Fett und Eiweiß sind essentiell, also lebenswichtig. Kohlenhydrate dagegen nicht. Unglaublich, nicht wahr? Dabei besteht das Nahrungsangebot im Supermarkt zum Großteil aus Kohlenhydraten: Brot, Toast, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Müsli, Cornflakes, Chips, Pommes, Kekse, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Unmengen an Kohlenhydraten, und auch noch schön günstig. Aber wie gesagt, sie sind nicht essentiell. Unser Körper benutzt sie zwar zur Energiegewinnung, aber er ist eine effiziente und schlaue Maschine.
„Der Körper ist ein Faszinosum“, wie mein alter Schulleiter zu sagen pflegte. Es gibt eine Vielzahl an Mechanismen im Körper, die alles regeln und bewältigen, wie eine Knappheit an Kohlenhydraten. Denn wenn der Körper diese nicht mehr über die Nahrung erhält, stellt er aus Fettsäuren Ketonkörper her, die statt den Kohlenhydraten nun für die Energieversorgung bereit stehen.

Warum Low Carb auch besser ist als IIFYM, erfährst Du hier.

 

Erkennst Du es?

Er stellt aus Fettsäuren Ketonkörper für die Energiegewinnung her. Oder noch einfacher gesagt: Der Körper verbrennt MEHR Fett!

Und genau das ist es, was wir doch erreichen wollen. Dieses unschöne Bindegewebe, das auch noch an ungünstigen Stellen an unserem Körper sitzt. Weg damit!

Selbstverständlich ist es nicht ganz so leicht, wie die Theorie es sagt. Denn noch viele weitere Faktoren gehören dazu, ganz besonders der Stoffwechsel und die Auswahl der Nährstoffe, sind zu berücksichtigen.
Auf diese Themen, sowie andere Vorteile Kohlenhydrate zu reduzieren, werde ich in folgenden Artikeln eingehen.

 

Makronährstoffe – Aus 3 mach 2

Also sieht mein Diätplan so aus, dass ich mich hauptsächlich von Eiweiß ernähre und Kohlenhydrate, so weit es mir möglich ist, zu reduzieren. Ist das nicht einseitig? Ja, natürlich. Aber wenn ich jeden Morgen Müsli esse und abends Brot mit Wurst, ist das auch einseitig.
Außerdem solltest Du eine Diät immer nur als Vorbereitung für eine Ernährungsumstellung nutzen.

 

Meine Diät

Wie gesagt, reduziere ich in den 13 Wochen die Kohlenhydrate. Ich ernähre ich mich hauptsächlich von Magerquark, Whey-CFM-Isolat, Obst, Gemüse, Salat, Fisch und Fleisch, Eiern und Nüssen. Natürlich sind hier auch Kohlenhydrate enthalten, aber nur ein geringer Teil. Außerdem handelt es sich dabei um hochwertige Kohlenhydrate. Zusätzlich nehme ich noch homöopathische Globuli*ein, um die Wirkung dieser in Verbindung mit meiner Diät (im Gegensatz zu Früheren) zu vergleichen.
Da die Magendehnung auch ein Aspekt ist, den man berücksichtigen muss, solltest Du die tägliche Nahrung auf vier, wenn möglich auf fünf Mahlzeiten verteilen. Zusätzlich wird dadurch der Stoffwechsel angeregt.

 

Genügend Energie

Im Durchschnitt benötigt der Körper eines Mannes in meinem Alter 2.900 kcal. Durch eine tägliche Trainingseinheit habe ich einen Verbrauch von ca. 3.400kcal pro Tag.
Die Nahrungsaufnahme während der momentanen Diät beträgt 1.600 kcal, also einem Defizit von 1.800 kcal.
Ja ich weiß, das ist enorm. Und da durch ein so hohes Minus an Energie der Stoffwechsel langsamer wird, habe ich mich für die 4-5 Mahlzeiten und ein neuen Trainingsplan entschieden, um dem entgegenzuwirken.

 

Dein Fazit

Du siehst also, dass der Körper nicht auf die Mengen an Kohlenhydraten angewiesen ist, die wir uns täglich reinschaufeln und dass es von Vorteil ist, sie zu reduzieren. Eine Reduktionsdiät bedeutet auch ein Kaloriendefizit, was zu einer Verminderung des Stoffwechsels führt. Um dem entgegen zu wirken, gibt es mehrere Möglichkeiten, z.B. Training. Zu meinem aktuellen Diät-Trainingsplan, schreibe ich Dir in meinem nächsten Artikel etwas.

Falls Du noch nicht gestartet hast, Deine Ernährung umzustellen, dann wird es jetzt allerhöchste Zeit. Warum warten? Erreiche Deine Ziele jetzt!

  • Fasse ein realistisches Ziel ins Auge
  • Entscheide Dich für eine Diät die zu Dir passt
  • Stelle einen Trainingsplan auf
  • Motiviere Dich jeden Tag, Du hast das Ziel vor Augen
  • Halte Durch!

Also, möchtest Du zu den Menschen gehören, die immer wollten und nie angefangen haben, oder zu denen die angefangen und es geschafft haben?

Ich mache mir jetzt erst einmal einen leckeren, kalorienarmen Eiweißshake. 😉

Sig-Dustin-2

Vergiss nicht: Ob Training oder Ernährung, Deine Gesundheit steht immer an erster Stelle!

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16 Comments

  1. Hallo Dustin,

    Low Carb (bzw. eher LOGI nach Worm) habe ich schon länger für mich entdeckt. Ich tue mir aber leider echt schwer es wirklich umzusetzen. Vorallem mache ich mir ein wenig Gedanken bei Cholesterinreichern Lebensmitteln wie beispielsweise Eiern.

    Was kannst du empfehlen, wenn man sich gleichzeitig Cholesterinbewust ernähren möchte, bspw. wenn der Cholesterinspiegel bereits erhöht ist? Oder ist das quatsch, was man ja auch hier und da ließt. Hast du wenn dafür verlässliche Quellen?

    Viele Grüße

    Markus

  2. Hallo Markus.

    Wie bei so vielen anderen Dingen gibt es über das Thema Cholesterin mehrere Studien und „Beweise“. Welchen man dann glaubt ist, wie das Wort schon sagt, mehr eine Glaubensfrage.

    Erst einmal ist eines ganz wichtig: Cholesterin ist lebensnotwendig, da daraus u.a. wichtige Hormone hergestellt werden!

    Wenn man die Kohlenhydrate bei der Nahrungsaufnahme senkt, hat dies automatisch einen positiven Effekt auf den Cholesterin-Spielgel.
    Dass Eier den Spiegel erhöhen mag bei manchen Menschen sein, aber ich habe z.B. vor zwei Jahren jeden zweiten Morgen ein Omelett mit 6 (!) Eiern gegessen. Nach mehreren Wochen dieser Ernährung habe ich mein Blut untersuchen lassen. Das Ergebnis: Cholesterin-Spiegel war perfekt.

    Auch mein Arzt hatte es mir noch einmal bestätigt, dass das Verhältnis HDL zu LDL stimmen muss, und nur danach sollte man sich richten.

    Was die Logi-Methode betrifft finde ich die Aufteilung der Makronährstoffe nicht empfehlenswert. Sie für einen kurzen Zeitraum zu benutzen um Gewicht zu verlieren ist es ok, aber für eine komplette Ernährungsumstellung ist mir der Fettanteil mit bis zu 50% zu hoch. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

    Viele Grüße

    Dustin

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